Manager-Legende Lauk: Wer ohne Ausbildung Geld verdienen will, dem bleibt nur die Politik
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Er ist eine echte deutsche Manager-Legende: Kurt Joachim Lauk (CDU) war Vorstands-Vize von Audi, Finanzvorstand von EON und als Vorstand verantwortlich für die Nutzfahrzeuge von Daimler. Kurzum: Der Mann weiß, wie die deutsche Wirtschaft funktioniert. Und blickt mit großer Sorge auf unsere Regierung.
Einen guten Manager in der Ampel kann er nicht finden, wie er im Gespräch mit „Schuler! Fragen, was ist“ verrät. Wohl aber einige schlechte. „Sie sind von Ideologie getrieben. Das, was sie in ihrer Ideologie umsetzen wollen, das machen Sie ja ganz konsequent. Ob das positiv für das Land ist oder nicht, spielt keine Rolle.“
„Das Land der Fleißigen wird von einer Elite regiert, die nie gearbeitet hat“
Was hätte er als Finanzvorstand gemacht, wenn ihm ein Gericht einfach mal so 60 Milliarden Euro aus dem Budget gestrichen hätte, so wie die Ampel es nach der Haushaltstrickserei erlebt hat? „Ich wäre geschockt gewesen und hätte dann gearbeitet. Das Erste, was man machen muss, ist die großen Kostenpositionen angucken und da muss ich kürzen. Das ist schmerzhaft. Und wenn ich dann bei den großen Positionen weitergekommen bin: Projekte verschieben, reduzieren, Personal entlassen – der Rest müsste dann mit dem Rasenmäher gehen.“

Lauk stellte sich den Fragen von Ralf Schuler
Seine bitterste Beobachtung mit Blick auf die Regierung: Das Land der Fleißigen wird von einer Elite regiert, die nichts gelernt und nie gearbeitet hat. Das sei aber fast logisch:
„Wenn Sie nicht einen abgeschlossenen, berufsqualifizierenden Abschluss haben, dann bleibt Ihnen bei unserem System eigentlich nur die Politik, wenn Sie Geld verdienen wollen. Die Industrie stellt Sie nicht ein, die Bürokratie stellt Sie nicht ein, die Schulverwaltung stellt Sie nicht ein. Da stellt Sie eigentlich ohne Abschluss niemand ein. Nur die Politik. Und da verdiene ich dann mit 10.000 Euro im Monat als Abgeordneter richtig viel Geld, und ich kriege auch noch eine Pension dafür.“
Das ganze Interview sehen Sie hier:
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Ralf Schuler
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