Milliardenschwere „Klima-Maßnahmen“: wirkungslos für das Klima, wohlstandszerstörend und ideologisch vergiftet
Ein Beitrag von
Aktuelle Wettereignisse werden von Ampel-Politikern mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. Inmitten dieser Diskussion stehen nun die Entscheidungen über „Klima“-Finanzierungen auf der ganzen Welt an, die derzeit auf der UN-Klima-Zwischenkonferenz in Bonn intensiv debattiert werden. Dabei geht es um enorm viel Geld. Dem Vernehmen nach sollen Entwicklungsländer mit jeweils 100 bis 1000 Milliarden US-Dollar pro Jahr unterstützt werden.
Doch ein genauerer Blick auf diese Investitionen offenbart erhebliche Schwächen: Sie sind oft wirkungslos für das Klima, zerstören Wohlstand und sind ideologisch belastet.
Undurchsichtige Förderprogramme, ineffiziente Kapitalnutzung
Ein Hauptproblem der Klimaförderung ist die ineffiziente Nutzung von Kapital. Die Vielzahl der Förderprogramme und Subventionen ist undurchsichtig und führt häufig zu fragwürdigen Investitionen. Auch versickert viel Geld in den staatlichen Apparaten. Viele Maßnahmen, abgesehen vom Schutz der Infrastruktur vor klimatischen Veränderungen, sind ohne wirklichen Nutzen. Sie tragen wenig bis nichts zur Reduktion der globalen CO2-Emissionen bei und behindern gleichzeitig den wirtschaftlichen Fortschritt.
Die Subventionierung erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz führen zu einer geringeren Nachfrage nach fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas und Kohle. Dies sollte theoretisch zu einem Preisrückgang führen. In der Praxis nutzen jedoch andere Akteure die günstigen Preise, was den CO2-Ausstoß nicht verringert.
Ganz im Gegenteil. In fast jedem Jahr der letzten Jahrzehnte wurde ein neuer Rekordstand an globalen Treibhausgas-Emissionen erzielt.

Globale Treibhausgas-Emissionen seit 1850
Es scheint also gar nicht möglich, durch „Einsparungen“ den weltweiten CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Globale Realitäten: man nimmt, was man kriegen kann
Die Annahme, dass Entwicklungsländer auf kostengünstige Energie verzichten werden, ist unrealistisch. Viele dieser Länder subventionieren Benzin und Energie, um die Lebenshaltungskosten ihrer Bürger niedrig zu halten. Solange erneuerbare Energien nicht günstiger und speicherbar sind, wird die globale Nutzung von fossilen Brennstoffen bestehen bleiben. Aus dem Wunsch heraus, eben jenen Wohlstand zu erzielen, den Regionen wie Europa und Nordamerika sowie Ostasien aufgebaut haben, werden die Rohstoffe und Technologien genutzt, die dies am effizientesten gewährleisten.
Förderprogramme für erneuerbare Energien in den jeweiligen Ländern werden gerne mitgenommen, das heißt aber nicht, dass diese Länder sich ebenso einer ökonomischen Selbstkasteiung unterwerfen werden.
Wohlstandsverschiebung in andere Länder ohne Nutzen für das Klima
Die milliardenschweren Klimaförderungen verschieben den Wohlstand auf mehrfache Weise. Einerseits verzichten Staaten – beispielsweise aus der EU – auf günstige Energie, andererseits finanzieren sie die zusätzliche Energieproduktion und -effizienz in anderen Ländern. Diese globale Umverteilung erfolgt oft ohne signifikanten Nutzen für das Klima. Der Nutzen liegt allenfalls in der Förderung ideologischer Programme.
Ein Beispiel ist die Unterstützung indigener Völker mit Klima- und Gender-Themen durch den Green Climate Fund (GCF). Was genau dies zum „Klimaschutz“ beitragen soll, bleibt rätselhaft.
Schlimmer noch: Die ideologischen Verirrungen von Teilen der westlichen Welt werden nun mit viel Geld in die Entwicklungsländer transportiert. Die Unterstützung von „indigenen Völkern“ heißt oft nichts anderes als die Beseitigung von demokratischen Strukturen und Rechtsstaaten zu Gunsten von Stammeskulturen.
Der Weg zur Klimakonferenz in Baku
Die UN-Klima-Zwischenkonferenz in Bonn dient als Vorbereitung für die COP29 in Baku, Aserbaidschan. Hier wird ein neues globales Finanzierungsziel für Klimaschutz und Energiewende angestrebt.
Die Forderungen der Entwicklungsländer nach Investitionen in Solaranlagen, Windkraft, E-Autos und Wasserstofffabriken sind enorm. Doch die öffentlichen Kassen der Industrieländer sind erschöpft, und es wird über neue globale Steuern debattiert.
Deutschland hat sich verpflichtet, ab 2025 jährlich mindestens sechs Milliarden Euro zu zahlen. Diese Verpflichtungen belasten die öffentlichen Haushalte und führen zu Spannungen innerhalb der Regierung.
Nicht nur soll die deutsche Wirtschaft „umgebaut“ werden, ohne Nutzen für das Klima und auf Kosten des Wohlstandes, sondern der deutsche Steuerzahler soll ähnliche Projekte nun auch auf der ganzen Welt noch stärker finanzieren. Wir erinnern uns an die Radwege in Peru.

So sehen Radwege in der peruanischen Hauptstadt Lima aus – finanziert mit deutschen Steuer-Millionen.
Lesen Sie auch: Der große Radweg-Betrug von Peru: Was mit unseren Steuer-Millionen wirklich geschieht
Ein absoluter Irrweg
Die aktuelle Klimaförderpolitik ist bestenfalls ineffizient – wahrscheinlich für das Weltklima völlig nutzlos – und ideologisch belastet. Milliarden Euro werden investiert, ohne dass ein signifikanter Nutzen für das Klima erzielt wird.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) flog im Mai in die Südsee und versprach mehr Klima-Hilfe.
Stattdessen kommt es zu einer globalen Wohlstandsverschiebung und der Förderung ideologischer Programme.
Es bedarf einer grundsätzlichen Neuausrichtung der Förderstrategien, um wirklich nachhaltige und effiziente Maßnahmen zu gewährleisten, die sowohl dem Klima als auch dem globalen Wohlstand zugutekommen. Die Förderung von Forschung zur effizienteren Energiegewinnung und Speicherung wäre ein Beispiel, ein anderes die verstärkte Forschung rund um das Thema Fusionsenergie.
Mehr NIUS:
Stahl-Boss rechnet mit Klimapolitik ab: „Wir sind Opfer eines politischen Anschlags“
Nach Auto, Stahl und Energie streichen auch Pharma-Konzerne Investitionen in Deutschland
Wirtschaftsrat-Boss: „Ohne Kettensäge taumelt Deutschland in den Abgrund – und mit Kettensäge ebenso“
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Mehr NIUS:
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Nur noch 6 Prozent optimistisch: Absturz-Wirtschaft jetzt Sorge Nummer eins, dicht gefolgt von Migration
DIHK warnt vor nächster Gefahr für die Wirtschaft: Energiedeckel gefährdet Millionen Jobs
Arla übernimmt größte deutsche Molkerei: Milram wird dänisch
Diego Faßnacht
Artikel teilen
Kommentare