„Wenn die Temperaturen sinken, steigt die Angst“ – So macht der Wintereinbruch die Haushaltskrise noch schlimmer!
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Frostige Stimmung in der Hauptstadt und jetzt kommt auch noch der Frost dazu. Die derzeitige Wetterlage in Deutschland könnte die Haushaltskrise der Bundesregierung noch dramatisch verschärfen.
Der Grund: Wegen des verfassungswidrigen Haushalts fehlen der Bundesregierung Milliarden Euro für die Energiepreisbremse, die Bundeskanzler Olaf Scholz einmal als „Doppel-Wumms“ bezeichnet hat. Das wirkt sich besonders dramatisch aus, wenn die Temperaturen fallen, weil dann deutlich mehr Energie für Heizung in den Haushalten benötigt wird. Je kälter es wird, desto höher ist die Nachfrage für Gas – und desto steiler steigen die Preise.
Wetterprognose: frostig
Das Horrorszenario für die Regierung, das von Tag zu Tag wahrscheinlicher erscheint: Immer mehr Haushalte brauchen immer mehr Energie, die immer teurer wird, während immer weniger Geld zur Verfügung steht, um die hohen Preise zu deckeln, die von der Bundesregierung u.a. durch den Atomausstieg verschuldet wurden.

Bald wird es richtig kalt.
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Die Fakten: In diesen Stunden bahnt sich der Winter seinen Weg nach Deutschland. In Berlin fielen die Temperaturen über Nacht unter null Grad. Ein Orkantief über Skandinavien breitet sich zum Ende der Woche nach Süden aus und beeinflusst das Wetter in Deutschland.
Bei wetterprognose.de heißt es: „Mithilfe eines Arctic Outbreaks gelangen kalte Luftmassen arktischen Ursprungs bis an die Alpen, was mancherorts zu Dauerfrost und Schnee bis auf tiefere Lagen sorgen kann. Am Montag macht sich dann eine Schneefront auf den Weg nach Deutschland.“ Und weiter: „Mit einem böigen Wind aus nördlichen Richtungen werden am 25. und 26. November kalte Luftmassen an die Alpen geführt. Die Temperaturen sinken bis Sonntag auf -4 bis +4 Grad ab.“

Je kälter es wird, desto schneller leeren sich die Gasspeicher.
Finanzprognose: furchtbar
Für Kanzler Olaf Scholz, Finanzminister Christian Lindner und Wirtschaftsminister Robert Habeck sind das beunruhigende Prognosen. Denn je kälter es wird, desto schneller leeren sich die Gasspeicher, die aber gesetzlich nachbefüllt werden müssen. Auch dafür ist allerdings schlicht kein Geld mehr da.
Traditionell ist Heizenergie im Winter teurer als im Sommer, weil mehr davon gebraucht wird. So stand der durchschnitte Erdgaspreis in Cent pro Kilowattstunde im Winterquartal 2022 bei rund 20 Cent, fiel dann Richtung Sommer auf 14 Cent ab.
Bedeutet: Je mehr Gas die Haushalte bei tiefen Temperaturen verheizen, desto höher werden die Kosten für Scholz’ „Doppel-Wumms“ – und desto größer die Wut auf die Regierung, wenn schlicht nicht mehr ausgezahlt werden kann.
Drastische Folgen für Verbraucher
Noch dramatischer ist die Lage für Unternehmen, die sich auf den „Doppel-Wumms“ verlassen haben. Ein kalter Winter könnte dazu führen, dass sie die dann verteuerte Energie schlicht nicht mehr bezahlen können, ihre Produktion einstellen müssten.
Aktuelle Zahlen belegen, dass sich in Deutschland bereits die Angst vor einem kalten Winter ausbreitet. Eine Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher belegt: 54 Prozent der Verbraucher fühlen sich nicht ausreichend auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet.
„Für viele Verbraucher in Deutschland hätten steigende Energiepreise drastische Folgen“, sagt Thomas Haller, Senior Partner und Head of Energy and Telecommunications bei Simon-Kucher. 96 Prozent wollen ihr Verhalten anpassen. So planen 61 Prozent ihren Energieverbrauch zu senken, 35 Prozent Abstriche bei anderen Ausgaben zu machen. „Wenn die Heizung ausbleibt, weil das Geld fehlt, ist das ein ernst zu nehmendes Problem. Trotzdem sehen wir in Deutschland: Wenn die Temperaturen sinken, steigt die Angst.“
In diesen Tagen dürften Scholz, Lindner und Habeck also nicht nur die Haushaltsverhandlungen aufmerksam verfolgen, sondern auch den Wetterbericht
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