Wirtschaftsexperten der SPD behaupten, die Preise würden sinken
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„Inflation: Prozess der Geldentwertung, der mit allgemeinen Preiserhöhungen und Kaufkraftverlust einhergeht“, heißt es im Duden.
Die Wirtschaftsexperten innerhalb der SPD, der sogenannte „Seeheimer Kreis“, scheinen sich mit den Basis-Fachbegriffen nicht wirklich gut auszukennen. Bei „-1,6 Prozent“ sei die Inflation und das habe Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu verdanken, stand auf einem Bild, das die SPD-Gruppe im Netz verbreitet hat. „Olaf Scholz' Politik wirkt!“, heißt es da weiter.
Das entspricht jedoch nicht der Wirklichkeit: Die Inflation betrug im September 1,6 Prozent. Demnach sind Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 1,6 Prozent TEUER geworden – nicht günstiger, wie das Sharepic des Seeheimer Kreises suggeriert.
Blanker Hohn für Millionen Menschen, die seit Jahren unter den explodierenden Preisen leiden!

Dieses Bild verbreiten die „Wirtschaftsexperten“ der SPD.
Das heißt: Die Inflationsrate ist weiterhin positiv, die Preise für das normale Leben – Lebensmittel, Kleidung, Dienstleistungen usw. – steigen weiter an, wenn auch nicht mehr so rasant wie vor einem oder zwei Jahren. Ganz konkret bedeutet das für die Menschen im Land, dass sie sich mit derselben Menge Geld, weniger Dinge leisten können.
Eine negative Inflation gibt es derweil gar nicht. Sinken die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, also fällt die Inflationsrate unter 0 Prozent, spricht man von einer „Deflation“.
Nochmal auf einem anderen Blatt Papier steht die Frage, ob und inwieweit die Politik der Ampel-Regierung dazu beigetragen hat, die Inflationsrate nach Höchstwerten rund um 10 Prozent zu senken. Eigentlich ist es Aufgabe der Europäischen Zentralbank, mit der Steuerung des Leitzinses für eine Geldwertstabilität zu sorgen.
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