Wirtschaftsrat-Chefin Hamker: „Habeck fühlt sich dem Klima mehr verpflichtet als der deutschen Wirtschaft“
Ein Beitrag von
Sie repräsentiert rund 12.000 Mitglieder in Deutschland und ist so etwas wie die Stimme der deutschen Wirtschaft: Astrid Hamker, seit 2019 Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates.
Und Hamker ist in großer Sorge um das Label „Made in Germany“: „Wir sind derzeit in einer sehr schwierigen Lage, weil wir letztendlich eine toxische Mischung haben“, erklärt die 57-Jährige im Gespräch mit „Schuler! Fragen, was ist“. Hamker weiter: „Wir haben einerseits strukturelle Wettbewerbsnachteile, die die deutsche Wirtschaft in Bedrängnis bringen, und auf der anderen Seite natürlich auch gewisse konjunkturelle Einbrüche, so dass der Export teilweise zurückgeht. Wir müssen jetzt die richtigen Weichen stellen. Wenn wir das nicht tun, dann werden wir vieles von dem, was wir in den letzten Jahren uns erarbeitet haben – auch an Wohlstand – aufs Spiel setzen.“

Astrid Hamker im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
Einen großen Risikofaktor für die Zukunft der deutschen Wirtschaft sieht Hamker in Vizekanzler Robert Habeck (Grüne): Auf die Frage, ob Sie sich durch den Wirtschaftsminister gut vertreten fühle, sagt Hamker: „Ganz eindeutig nein. Der Wirtschaftsminister fühlt sich offensichtlich mehr den Klimaschutzzielen verpflichtet als dem Wohl der deutschen Wirtschaft.“ Als Beispiel führte sie das Verbot von Verbrennermotoren auf EU-Ebene an – das Deutschland Millionen Arbeitsplätze betrifft und vom Wirtschaftsminister schweigend hingenommen wurde.
Das ganze Gespräch finden Sie hier:
Mehr NIUS:
Stahl-Boss rechnet mit Klimapolitik ab: „Wir sind Opfer eines politischen Anschlags“
Nach Auto, Stahl und Energie streichen auch Pharma-Konzerne Investitionen in Deutschland
Wirtschaftsrat-Boss: „Ohne Kettensäge taumelt Deutschland in den Abgrund – und mit Kettensäge ebenso“
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Mehr NIUS:
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Nur noch 6 Prozent optimistisch: Absturz-Wirtschaft jetzt Sorge Nummer eins, dicht gefolgt von Migration
DIHK warnt vor nächster Gefahr für die Wirtschaft: Energiedeckel gefährdet Millionen Jobs
Arla übernimmt größte deutsche Molkerei: Milram wird dänisch
Ralf Schuler
Artikel teilen
Kommentare