Kriminalität an deutschen Bahnhöfen und in Zügen steigt massiv an
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Zugfahren wird in Deutschland immer gefährlicher: Die Kriminalität an deutschen Bahnhöfen ist im vergangenen Jahr erneut drastisch gestiegen. Es kommt zu immer mehr Messerangriffen, sexuellen Übergriffen sowie Angriffen auf Polizisten und Bahnmitarbeiter. Fast die Hälfte aller bekannten Tatverdächtigen hat keinen deutschen Pass.
Allein die Gewaltdelikte nahmen von 2023 auf 2024 um sechs Prozent zu. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hervor. Während es 2024 zu 27.160 gewalttätigen Straftaten kam, waren es ein Jahr zuvor 25.640. Die Zahlen steigen seit Jahren. 2022 war es zu 23.110 Gewaltdelikten gekommen.
Fast die Hälfte der bekannten Tatverdächtigen, 9.222 Personen, hatte keinen deutschen Pass. In 10.476 Fällen wurde ein deutscher Tatverdächtiger aufgegriffen. Unter den nicht-deutschen Straftätern waren am häufigsten die folgenden Staatsangehörigkeiten vertreten: Polen (1.107), Syrer (891), Afghanen (588), Türken (564), Ukrainer (556), Rumänen (465), Marokkaner (341), Iraker (259) und Somalier (244).

Auch Polizisten werden häufig angegriffen.
Immer mehr Messerattacken
Auch die Messerkriminalität gerät zunehmend außer Kontrolle. 487 Messerattacken gab es im vergangenen Jahr an Bahnhöfen, 121 in Zügen. 2023 waren es nur 404 an Bahnhöfen – ein Plus von 21 Prozent – während die Messerattacken in Zügen von 148 Fällen gesunken waren. Die Tatverdächtigen gliedern sich bei den Messerangriffen an Bahnhöfen und Zügen wie folgt: Ausländer (189), Deutsche (165), Unbekannt (117), Ungeklärt (4). Unter den ausländischen Straftätern fallen vor allem Syrer, Polen, Afghanen und Tunesier negativ auf.
Auch Diebstahl nimmt immer mehr zu. Die Eigentumsdelikte stiegen von 57.830 (2023) auf 58.532 (2024). Die Waffendelikte nahmen ebenfalls zu – von 1.125 (2023) auf 1.238 (2024). Immer häufiger kommt es zu sexuellen Übergriffen an Bahnhöfen. Die Sexualdelikte stiegen um 19 Prozent von 1.898 (2023) auf 2.262 (2024).

Polizisten werden zum Opfer von Angriffen
Ins Fadenkreuz von Attacken geraten immer wieder auch Polizeibeamte. Im vergangenen Jahr wurden an Bahnhöfen und in Zügen 429 Bundespolizisten angegriffen und verletzt. Von diesen waren anschließend 47 Personen dienstunfähig. 2023 hatte es 392 Angriffe auf Polizisten gegeben. 46 von ihnen mussten sich dienstunfähig melden.
Auch die Angriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn steigen weiter an. 2024 gab es 2.412 entsprechende Angriffe. Ein Jahr zuvor waren es 2.070 solcher Fälle – eine Steigerung von rund 17 Prozent. Fast die Hälfte der bekannten Tatverdächtigen hat keinen deutschen Pass. In 922 Fällen handelte es sich um einen deutschen Straftäter, in 909 Fällen besaßen die Angreifer keinen deutschen Pass. 104 Tatverdächtige stammten aus Polen, danach folgen Personen aus Afghanistan (67), Syrien (63) und der Türkei (58).
„Verantwortungslose Migrationspolitik“
„Bahnhöfe, einst Orte der Mobilität und der friedlichen Begegnung, werden zunehmend zu No-go-Areas“, beklagt sich AfD-Politiker Martin Hess. „In vielen Deliktsbereichen – insbesondere bei Sexual- und Waffendelikten – sind Ausländer überproportional stark unter den Tatverdächtigen vertreten.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess fragte die Zahlen beim Innenministerium ab.
Diese Zusammenhänge würden jedoch häufig verschwiegen werden. „Während immer mehr unschuldige Menschen Opfer dieser Zustände werden, fördert das politische Establishment durch seine verantwortungslose Migrationspolitik genau diese Entwicklung.“
Hess fordert ein entschiedenes Umdenken: „Straftäter ohne deutschen Pass müssen konsequent abgeschoben werden. Eine stärkere Präsenz der Bundespolizei, eine bessere temporäre Videoüberwachung und eine härtere Bestrafung von Gewalttätern sind ebenso unabdingbar, wenn man die Kriminalitätsbelastung an Bahnhöfen und in Zügen effektiv reduzieren will.“
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