Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
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Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist vom Landgericht Verden zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Klette gemeinsam mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überfallen hatte.
Das Gericht sprach die Deutsche unter anderem wegen schweren Raubes, versuchten schweren Raubes, Verstößen gegen das Waffenrecht, erpresserischen Menschenraubes und schwerer räuberischer Erpressung schuldig.
Klette wurde Ende 2024 in Berlin festgenommen
Seit März 2025 musste sich Klette in Niedersachsen vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, zwischen 1999 und 2016 gemeinsam mit Garweg und Staub mehrere Raubüberfälle in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein begangen zu haben. Die Täter sollen dabei maskiert und teilweise schwer bewaffnet gewesen sein.
Im Laufe des Verfahrens wurden fünf angeklagte Taten nicht weiterverfolgt. Am Ende ging es vor Gericht noch um acht Überfälle in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dabei sollen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro erbeutet worden sein.
Klette gehörte zur sogenannten dritten Generation der linksterroristischen Roten Armee Fraktion. Über Jahre suchten Zielfahnder nach ihr sowie nach Garweg und Staub. Ende 2024 wurde Klette schließlich in einer Berliner Wohnung festgenommen. Seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden Ermittler unter anderem Waffen, Munition, eine Panzerfaust-Attrappe, gefälschte Ausweise, Perücken, Gold und 240.000 Euro Bargeld. Garweg und Staub sind weiterhin auf der Flucht.
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