Bremen Hauptbahnhof: Syrer dominieren bei jungen Räubern – Guineer führen Dealer-Statistik an
Ein Beitrag von
Am Bremer Hauptbahnhof kommt die Polizei nicht nur wegen Drogenhandel, Gewalt und Eigentumsdelikten regelmäßig zum Einsatz. Interne Zahlen zeigen auch, welche Nationalitäten in zwei besonders auffälligen Deliktfeldern am häufigsten erfasst wurden.
Der Bremer Hauptbahnhof gilt als einer der zentralen Brennpunkte polizeilicher Arbeit in der Hansestadt. In einer internen Darstellung der Polizei Bremen, die NIUS exklusiv vorliegt, wird der Bereich als „lebendiger urbaner Verkehrsknotenpunkt“ beschrieben, dessen Erscheinungsbild jedoch „von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt“ sei. Genannt werden unter anderem „öffentlich wahrnehmbare Drogenkriminalität“, „sichtbare Obdachlosigkeit/Armut“, „Gewalt- und Eigentumsdelikte“ sowie eine ausgeprägte „Diskomeile“. Der Bereich wird ausdrücklich als „politisch priorisierter Schwerpunkt polizeilicher Arbeit“ mit entsprechend hoher Präsenz eingeordnet.
Guineische Drogenhändler und syrische Räuber
Besonders aufschlussreich sind die in der Präsentation enthaltenen Statistiken zu Tatverdächtigen in zwei zentralen Deliktfeldern: Drogenhandel und Raub.
Bei den erfassten Betäubungsmittel- bzw. BTM-Händlern sticht eine Nationalität deutlich hervor: Mit großem Abstand führen Personen mit guineischer Staatsangehörigkeit die Statistik an. Insgesamt werden 87 Fälle genannt. Dahinter folgen deutlich abgeschlagen Algerier (10), Gambier und Türken (je 7), Sierra-Leoner (6), Syrer (5) sowie Afghanen und Marokkaner (je 4).

Auszug aus einem internen Bericht der Bremer Polizei.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei jungen Tatverdächtigen im Bereich Raubdelikte – allerdings mit anderer Gewichtung: Hier stellen syrische Staatsangehörige die größte Gruppe. Insgesamt 33 Fälle werden ausgewiesen.

Auszug aus einem internen Bericht der Bremer Polizei.
Es folgen Algerier (13), Marokkaner (12) und Afghanen (11). Weitere Gruppen sind Libyer (5), ungeklärte Nationalitäten (4) sowie Tunesier (3).
Gleichzeitig zeigen die Daten auch eine deutliche Entlastung der Lage: Die Gesamtzahl der Straftaten sank von 3.632 im Jahr 2023 auf 2.597 im Jahr 2025. Besonders stark gingen Raubdelikte und Taschendiebstähle zurück. Die Polizei führt dies auf Einsatz- und Ermittlungsmaßnahmen zurück.
Mehr NIUS:
Sie sollen vier Mädchen vergewaltigt haben: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren in Halle verhaftet
Macheten-Attacke in Frankfurter Innenstadt: Mann schwer verletzt
Täter auf der Flucht! Polizist bei Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in Göttingen angeschossen
Nach tödlichen Schüssen in Hannover: 12 Jahre Haft für 27-Jährigen
Stromausfall in Reutlingen: Ermittler prüfen Parallelen zu linksextremen Anschlägen in Berlin
Unbekannte schmieren Fadenkreuze auf unsere WM-Stars
+++ 29-Jähriger niedergestochen +++ Unbekannter entblößt sich und hält Kind am Unterarm fest +++ 56-Jährige beinahe vor Zug gestoßen +++
Belfast: Somalier versuchte Mann zu enthaupten
Mehr NIUS:
Nach tödlichen Schüssen in Hannover: 12 Jahre Haft für 27-Jährigen
Stromausfall in Reutlingen: Ermittler prüfen Parallelen zu linksextremen Anschlägen in Berlin
Unbekannte schmieren Fadenkreuze auf unsere WM-Stars
+++ 29-Jähriger niedergestochen +++ Unbekannter entblößt sich und hält Kind am Unterarm fest +++ 56-Jährige beinahe vor Zug gestoßen +++
Belfast: Somalier versuchte Mann zu enthaupten
Fahndung: Falsche Polizisten sollen 93-jährigen Senior ausgeraubt haben
Attacke auf Infrastruktur? Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen
„Wenn du kein Geld hast, musst du mit denen fi....“: Wie Migranten-Gangs in Nürnberg Mädchen mit Drogen gefügig machen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare