Fahndung: Falsche Polizisten sollen 93-jährigen Senior ausgeraubt haben
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Die Polizei Berlin fahndet seit Montagmorgen mit Fotos nach zwei Männern. Ihnen wird vorgeworfen, einen 92-jährigen Senior ausgeraubt zu haben, während sie sich fälschlicherweise als Polizeibeamte ausgaben. Das Landeskriminalamt bittet nun um Mithilfe bei der Feststellung der Identität der Tatverdächtigen.
Auf den Bildern erkennt man zwei junge Männer, schätzungsweise Mitte zwanzig, die durch einen U-Bahnhof laufen. Einer der Tatverdächtigen ist schwarz gekleidet und trägt einen Trainingsanzug, der andere eine graue Joggingjacke und eine blaue Jeans.

Nach diesen beiden Männern fahndet die Polizei. Die Fotos wurden am U-Bahnhof Osloer Straße in Berlin aufgenommen.
Falsche Polizisten sollen Senior ausgeraubt haben
Den beiden noch unbekannten Tatverdächtigen wird vorgeworfen, einen 92-jährigen Senior mithilfe eines Trickbetrugs ausgeraubt zu haben. Die Tat soll sich am 18. September 2025 in Biesdorf zugetragen haben. Die beiden Männer sollen sich am Telefon als Polizisten ausgegeben und dem Senior erzählt haben, sein Bankkonto sei Ziel unbekannter Straftäter. Aufgrund der vermeintlichen Bedrohungslage sollen die Trickbetrüger ihm geraten haben, sein Bargeld und seine EC-Karte an die angeblichen Polizisten zu übergeben.

Eine von der Polizei veröffentlichte Nahaufnahme eines Tatverdächtigen.
Die erste Nahaufnahme zeigt einen jungen Mann, der komplett schwarz gekleidet ist und lockige schwarze Haare hat. Ein gleichfarbiger Bart erstreckt sich über sein Gesicht. Er trägt einen Kinnbart und einen Schnauzer.
Die zweite Nahaufnahme zeigt den anderen Tatverdächtigen, der einen aschblonden Seitenscheitel trägt. Der Mann hat keinen Bart beziehungsweise ist glattrasiert. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hat er ein Handy am Ohr.

Eine weitere von der Polizei veröffentlichte Nahaufnahme eines Tatverdächtigen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe
Mit den veröffentlichten Fotos bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der beiden Männer. Dazu fragt das LKA Berlin:
- Wer kann Angaben zur Identität und/oder zu den Aufenthaltsorten der Abgebildeten machen?
- Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen geben?
Die Berliner Polizei teilt mit, dass Hinweise beim Landeskriminalamt in der Gothaer Straße 19 in Berlin-Schöneberg entgegengenommen werden. Telefonisch ist die Polizei unter der Nummer (030) 4664 925320 zu Bürodienstzeiten oder unter (030) 4664 925300 außerhalb der Bürodienstzeiten erreichbar. Außerdem können Hinweise jederzeit per Mail an [email protected] geschickt werden.
Die Polizei steht immer wieder in der Kritik, Fahndungen erst mehrere Monate nach dem Begehen der Tat öffentlich zu machen und die Bevölkerung um Hilfe zu bitten. NIUS berichtete in der Vergangenheit des Öfteren über Fälle, in denen etwa erst zehn Monate danach gefahndet wurde.
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