Absurde Agrar-Entwicklungshilfe: Özdemir verschätzt sich bei Maischberger um hunderte Millionen Euro
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In der ARD-Talkshow Maischberger irrte sich Landwirtschaftsminister Cem Özdemir gewaltig – und zwar in einer Angelegenheit, die sein Ministerium direkt betrifft. Schon wieder ein dicker Patzer der Ampel-Regierung...
Angesprochen auf die großzügige Entwicklungshilfe, die die Regierung für ferne Länder in der Agrarpolitik bereitstellt, versuchte er zu relativieren: Dabei ginge es nur um „ein paar Tausend Euro“. Maischberger korrigierte ihn, es gehe um ein „paar Hundert Millionen Euro“. Dem Landwirtschaftsminister fehlt offenbar der Überblick.
Hier können Sie sich seinen Auftritt anschauen:
Vielleicht hatte Maischberger zur Vorbereitung ihrer Sendung NIUS gelesen, denn hier waren die hohen Zahlen für Agrarhilfe im Ausland kürzlich zu lesen: „Im Ausland verteilt man weiterhin Millionen für landwirtschaftliche Projekte. Bauern in der ganzen Welt freuen sich über deutsches Steuergeld.“
NIUS lieferte einige Beispiele, von denen es zahlreiche weitere gibt: So überweist die Bundesregierung seit Oktober 2022 und bis Ende 2026 knapp 209 Millionen Euro für das „Globale Programm für Landwirtschaft und Ernährungssicherung (GAFSP)“, das keinem konkreten Land zugeordnet ist. Zusätzlich stellt die Behörde bis 2025 rund 100 Millionen Euro für den „Klimabeitrag an das globale Landwirtschafts- und Ernährungssicherungsprogramm (GAFSP)“ bereit. Das Geld geht in beiden Fällen zunächst an die Weltbank, von wo aus die Finanzmittel verteilt werden.
Um zu erfahren, wie die Zahlen für einzelne Länder aussehen, lesen Sie auf NIUS hier weiter.
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