Anklage gegen Woke-Ikone Lizzo: Tänzer sollten Banane aus Vagina einer Stripperin essen
Woke-Ikone Lizzo wird verklagt – und zwar von drei ihrer eigenen Tänzerinnen. Der Vorwurf könnte perverser kaum sein: Die US-Sängerin, die neben ihrer Musik für Body-Positivity, ihre nach außen zur Schau gestellten Selbstliebe und ihren generellen Woke-Aktivismus gefeiert wird, soll ihre Tänzer dazu gezwungen haben, sich in einem Sex-Club selbst zu entwürdigen.
Sie habe laut Klageschrift ihre Tänzer „unter Druck gesetzt“ und „angestachelt“, die Brüste einer nackten Prostituierten zu berühren. Weiter heißt es: „Dinge gerieten schnell außer Kontrolle. Lizzo begann, die Tänzerinnen einzuladen, abwechselnd die nackten Prostituierten anzufassen, die aus ihren Vaginas geschossenen Dildos aufzufangen und Bananen zu essen, die aus den Vaginas der Protituierten ragten“, wie Page Six aus der Anklageschrift zitiert.
Ron Zambrano, der Anwalt der Kläger, fasst die Doppelmoral der Woke-Ikone zusammen: „Die atemberaubende Art und Weise, wie Lizzo und ihr Management-Team ihre Darsteller behandelt haben, scheint gegen alles zu verstoßen, wofür Lizzo öffentlich steht, während sie privat ihre Tänzer mit ihrem Gewicht beschämt und sie in einer Weise erniedrigt, die ... absolut demoralisierend ist.“

Lizzo mit Tänzerinnen beim Lollapalooza in Berlin (Symbolfoto)
Neben sexuellem Missbrauch lauten die Vorwürfe Mobbing und Diskriminierung. So soll die übergewichtige Sängerin eine Tänzerin wegen ihres (geringen) Gewichts gemobbt haben. Eine andere Tänzerin soll sie wegen ihrer Religion diskriminiert haben.

Lizzo nebst Tänzerinnen bei einem Konzert in Oslo
Lizzo „hätte mich auch geschlagen“
Arianna Davis, eine der klagenden Tänzerinnen, behauptet zudem, sie habe sich bei einer „qualvollen“ Wiederholungsprobe auf der Bühne „in die Hose“ machen müssen, weil sie Konsequenzen fürchtete, wenn sie um eine Pause bitten würde, um auf Toilette zu gehen. Sie wurde nach eigener Aussage kurz darauf gefeuert, weil sie ein Meeting mit Lizzo aufzeichnete.
Noelle Rodriguez, eine weitere klagende Tänzerin, kündigte kurz darauf aus Solidarität mit Arianna Davis und wegen der „Respektlosigkeit“, die Lizzo ihr angeblich entgegenbrachte. In der Klage heißt es, sie habe „befürchtet, dass Lizzo sie schlagen wollte und dies auch getan hätte, wenn nicht eine der anderen Tänzerinnen eingegriffen hätte“. Tänzerin Crystal Williams ist die dritte Klägerin. Auch ihr wurde gekündigt.
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