Aufgeheizte Stimmung bei Palästina-Fanatikern: Berlin rechnet mit schlimmerem Gewalt-Silvester als im Vorjahr
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Auch in diesem Jahr wird es in Berlin wieder zu Gewaltausbrüchen an Silvester kommen, davon scheint die Politik fest auszugehen. Die Angst vor unkontrollierbaren Szenen in arabisch dominierten Vierteln wie Neukölln ist groß.
Rund zwei Wochen vor Silvester steigen Politik und Polizei in Berlin in die heiße Phase der Einsatzplanung ein. Am Freitagnachmittag will Innensenatorin Iris Spranger (SPD) die Innenpolitiker aller Fraktionen über die Vorbereitungen für die anstehende Silvesternacht und die Maßnahmen zur Verhinderung erneuter Gewaltausbrüche informieren.
Die Stimmung ist seit Wochen aufgeheizt

Bei den Demos der Israel-Hasser im Oktober kam es in Berlin bereits zu Szenen, die an Silvester 2022 erinnerten.
Spranger hatte angekündigt, dass deutlich mehr Polizisten als vor einem Jahr im Einsatz sein sollten. Damals waren es etwa 1300 mehr Polizisten als in normalen Nächten. Auf Unterstützung aus anderen Bundesländern kann Berlin nicht hoffen, weil die Polizei überall zu Silvester gebraucht wird. Von der Bundespolizei werden aber Einheiten erwartet.
Politik und Polizei rechnen auch in diesem Jahr wieder mit ähnlichen Vorkommnissen wie 2022 – und Schlimmerem! Die Stimmung in arabischstämmigen Bevölkerungsgruppen etwa in Neukölln und Gesundbrunnen ist durch den Krieg in Israel und Gaza aufgeheizt.

Viele Berliner gehen an Silvester gar nicht mehr auf die Straße – es ist schlicht zu gefährlich.
Die umfangreichen Vorplanungen für den anstehenden Jahreswechsel laufen bereits seit Monaten. In Kürze soll auch bekanntgegeben werden, in welchen Gebieten Feuerwerk und Böller aus Sicherheitsgründen verboten werden. Für die ganze Stadt ist das rechtlich durch das Land Berlin nicht möglich, weil es dabei um ein Bundesgesetz geht.
Bürgermeister Kai Wegner steht unter Druck
Unter Druck steht dabei nicht nur die Innensenatorin Spranger, sondern auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), der seinen Wahlsieg Anfang des Jahres zum Teil auch den Ausschreitungen an Silvester verdankte und der nun beweisen will, dass Berlin die Lage unter seiner Führung besser im Griff hat.
Nach Überlegungen von Politik und Polizei könnten Böller auch in Teilen Neuköllns untersagt werden. Unfassbare Gewaltszenen gab es in der vergangenen Silvesternacht zum Beispiel in Neukölln rund um die Sonnenallee. Angriffe auf die Polizei mit Böllern, Steinen und Flaschen wurden aber auch in anderen Vierteln registriert, ebenso wie in anderen deutschen Großstädten.

Der Angriffskrieg der Terror-Hamas auf Israel hat die Stimmung in vielen Großstädten über Wochen aufgeheizt.
In der Silvesternacht wollen Polizei und Feuerwehr enger zusammenarbeiten, um die Gefahrenlage zu analysieren und Freiwillige Feuerwehren von den gefährlichen Orten fernzuhalten. Feuerwehrleute, die in früheren Nächten auch mit Raketen beschossen wurden, sollen in bestimmten Gegenden von Polizisten begleitet werden. Die Feuerwehr empfiehlt ihren Leuten, spezifische Schutzausrüstungen zu tragen.
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