Aus Somalia, dem Sudan, Eritrea: Ukrainer schleust neun Illegale nach Deutschland
Am Dienstagmorgen haben Bundespolizei und polnische Grenzschützer auf der A12 bei Frankfurt/Oder eine Gruppe von neun Personen entdeckt, die illegal nach Deutschland einreisen wollten. Der mutmaßliche Schleuser, ein Mann aus der Ukraine, wurde festgenommen.
Die Beamten aus Deutschland und Polen stoppten ein Auto aus Polen. Der Fahrer sprang aus dem Fahrzeug und rannte weg!
Neun Personen lagen auf dem Boden des Fahrzeugs
Im Wagen fanden die Beamten dann acht Männer und eine Frau. Sie stammen aus Somalia, Äthiopien, dem Jemen, Sudan und Eritrea, sind zwischen 17 und 36 Jahre alt. Sie lagen alle hinten im Auto, die Sitze waren ausgebaut worden. Keine der Personen konnte Papiere vorweisen, die zeigen, dass sie legal nach Deutschland einreisen dürfen.
Die Polizei fahndete umgehend nach dem Fahrer, erst mit Hilfe eines Hubschraubers konnte er gefunden werden. Der Ukrainer hatte sich in einem Wald in der Nähe des Autos versteckt. Der 46-Jährige hatte einen polnische Aufenthaltsgenehmigung und einen gefälschten Führerschein bei sich.
In Flüchtlingsunterkunft gebracht und dem Jugendamt übergeben
Die Polizei nahm die neun Personen in Gewahrsam. Die Frau und vier der Männer wurden später in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Brandenburg gebracht. Vier junge Leute, die alleine gereist sind, wurden dem Jugendamt übergeben. Ermittlungen wegen illegaler Einreise wurden eingeleitet.
Gegen den 46-jährigen ukrainischen Fahrer ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat Untersuchungshaft für den Mann beantragt.
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