Biden-Sprecherin: „Präsident nicht wegen Parkinson in Behandlung“
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Das ist ein Dementi, das nicht wirklich beruhigend ist, weil es so betont werden muss: „Nein, der Präsident wird nicht wegen Parkinson behandelt, nein, er nimmt keine Medikamente dagegen“, sah sich Karine Jean-Pierre, die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, bemüßigt der Öffentlichkeit zu erklären. Sie forderte die Medien zu mehr Respekt gegenüber dem mächtigsten Politiker der Welt auf.
Der Gesundheitszustand des greisen US-Präsidenten Joe Biden ist nach wie vor das bestimmende Thema im US-Vorwahlkampf. Jede Geste, jeder Schritt, jeder Satz wird seit dem Desaster des Demokraten beim ersten TV-Duell mit Herausforderer Donald Trump öffentlich seziert. Wenn Biden inzwischen unfallfrei drei Stufen schafft, schnauft sein Beraterstab erleichtert durch. Die Stimmen, die für eine Abdankung Bidens plädieren, werden auch in der eigenen Partei immer mehr und immer lauter.
Da kamen Medienberichte über Arztbesuche im Weißen Haus zur Unzeit. Die New York Times hatte unter Berufung auf die Besucherprotokolle berichtet, dass ein Experte für Parkinson den Amtssitz des Präsidenten acht Mal seit dem vergangenen Sommer besucht habe. Die Zeitung schrieb weiter, dass es unklar sei, ob der Mediziner eines Militärkrankenhauses wegen des Präsidenten dort gewesen sei, oder ob er sich aus anderen Gründen aufgehalten habe.

Karine Jean-Pierre, Sprecherin des US-Präsidenten.
Konkreten Fragen wich die Sprecherin aus
Demnach gab der Experte selbst an, als „neurologischer Berater der medizinischen Abteilung des Weißen Hauses und Arzt des Präsidenten“ von 2012 bis 2022 gearbeitet zu haben. Unterlagen zeigten laut New York Times zufolge, dass der Arzt während dieser Zeit auch mehrfach im Weißen Haus war.
Bidens Sprecherin sah sich veranlasst, vor die Presse zu treten. Konkreten Fragen wich sie allerdings aus. Sie sagte nicht, zu welchem Zweck der Mediziner im Weißen Haus war und welche Spezialisten Biden konsultiert. „Wir können die Namen der Spezialisten nicht nennen, vom Dermatologen bis zum Neurologen“, sagte Jean-Pierre.
Nur soviel: Der Präsident lasse sich jedes Jahr im Rahmen seines jährlichen Gesundheitschecks von einem Neurologen untersuchen. „Ich sage Ihnen also, dass er während seiner Präsidentschaft drei Mal einen Neurologen aufgesucht hat“, so die Sprecherin.
In Bidens Gesundheitsbericht von Februar stand, dass es keine Anzeichen für mögliche Schlaganfälle oder Parkinson gebe und der Präsident „keinen Tremor“ aufweise.
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