Damit Zivilisten fliehen können: Israel lässt Feuerpause in Gaza zu
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Erstmals seit Beginn der israelischen Bodenoffensive im Gaza-Streifen hat Israel einer Feuerpausen zugestimmt. Täglich sollen vier Stunden festgelegt werden, in denen Zivilisten das Kampfgebiet sicher verlassen können. Einen Waffenstillstand hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auch nach langen Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden abgelehnt.
„Die Kämpfe gegen die Hamas, die Hamas-Terroristen, gehen weiter, aber wir wollen an bestimmten Orten für einen bestimmten Zeitraum, ein paar Stunden hier, ein paar Stunden dort, eine sichere Passage von Zivilisten aus der Kampfzone ermöglichen. Und das machen wir auch“, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News.
Ein hochrangiger israelischer Beamter bestätigte gegenüber der Times of Israel, dass diese „humanitären Pausen“ den Bewohnern ermöglichen sollen, aus den stark umkämpften Gebieten im Norden in den sichereren Süden des Gazastreifens zu fliehen. Netanjahus Büro verwies auf einen bereits bestehenden Fluchtkorridor, der am Mittwoch von etwa 50.000 Menschen genutzt wurde.

Den Zivilisten soll eine Flucht in den Süden ermöglicht werden.
Netanjahu bekräftigte, dass Israel einem Waffenstillstand mit der Hamas nicht zustimmen werde, da dies einer Kapitulation gleichkäme. Er betonte, dass es keinen Waffenstillstand ohne die Freilassung israelischer Geiseln geben werde.
Ferner erklärte er, dass Israel nicht beabsichtige, den Gazastreifen zu erobern oder zu besetzen, sondern vielmehr eine bessere Zukunft für die gesamte Region anstrebe. Netanjahu betonte die Notwendigkeit, die Hamas zu zerstören, um sowohl für die Palästinenser als auch für die Israelis eine bessere Zukunft zu schaffen. Er sprach sich für eine Entmilitarisierung, Entradikalisierung und den Wiederaufbau des Gazastreifens aus.
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