Die neue Bade-Angst: Mehrheit der Deutschen in Sorge vor Freibad-Besuch
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Sommer, Sonne, Freibad-Angst!
Die absolute Mehrheit der Deutschen hat ein ungutes Gefühl, wenn sie an den nächsten Besuch im Schwimmbad denkt. 58 Prozent der Bürger stimmen folgender Aussage zu: „Ich habe aufgrund der aktuellen Meldungen über Schlägereien in Freibädern Sorge, eines zu besuchen.“ Nur jeder Dritte (34 Prozent) ist laut einer Umfrage des Meinungsinstituts Civey für die Zeit gegenteiliger Ansicht.
Grund für diese bitteren Zahlen: Schon den ganzen Sommer kommt es zu Massenschlägereien und Gewalt-Exzessen in unseren Freibädern. In der Hauptstadt Berlin wurde das berüchtigte Columbia-Bad für eine Woche geschlossen, Zutritt ist jetzt nur noch gegen Vorlage des Personalausweises möglich.
Rund um den nicht mehr vorhandenen Sorglos-Badespaß ist auch eine politische Debatte entstanden. „Was gerade in den Freibädern passiert, ist schlicht unsozial“, sagte der neue CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zu Bild. „Familien, die sich keinen Urlaub oder keinen Pool im eigenen Garten leisten können, müssen im Freibad mitansehen, wie junge Männer, oft mit Migrationshintergrund, gewalttätig werden. Sie haben den Eindruck, dass der Staat nur zuschaut.“ Er fordert Schnellverfahren gegen Gewalttäter: „Wer mittags im Freibad Menschen angreift, muss abends vor dem Richter sitzen und abgeurteilt werden. Auch am Wochenende. Die Strafprozessordnung gibt das her. Auch das Strafmaß muss voll ausgeschöpft werden, bis hin zu Haftstrafen.“

Carsten Linnemann fordert Schnellverfahren gegen Freibad-Schläger
Vor allem Frauen haben offenbar verstärkt Angst, ins Freibad zu gehen. Sie weichen auf Badeseen aus. NIUS war rund um Berlin unterwegs und hat sich umgehört, warum die Menschen das Freibad meiden:
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