Die Stadt Landau baut für 7.000 Euro Regenbogen-Plauderbänke
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Die Stadt Landau mag es bunt – und die Stadt Landau kriegt es jetzt bunt. Und zwar mit einer Einzigartigkeit: den Regenbogen-Plauderbänken. Als Zeichen für ein „engagiertes und vielfältiges Miteinander“ seien die Parkbänke in Regenbogenfarben in der Stadt angebracht worden. Zuerst hatte die Rheinpfalz darüber berichtet.
Die Regenbogen-Plauderbänke stehen an drei verschiedenen Standorten in der Stadt. Sie sind zudem mit einem Plauder-Piktogramm versehen, das in barrierefreier Sprache dazu einlädt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf Anfrage von NIUS teilte eine Sprecherin der Stadt Landau mit, dass die neuen Sitzgelegenheiten fast 7.000 Euro gekostet haben: 4.550 Euro in der Anschaffung und 2.167 Euro für die Gestaltung, „finanziert aus dem städtischen Haushalt, durch die Sparkassenstiftung und den Verein QueerNet.“
Plaudern gegen die Einsamkeit
„Die Regenbogen-Plauderbänke senden ein klares Signal für Toleranz und Weltoffenheit“, sagte der Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU). Laut Ehrenamtsbeauftragter Angelika Kemmler ermöglichen die Bänke außerdem „Gespräche zu aktuellen Themen und bieten niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten für einsame Menschen.“

Die Plauderbänke sind von sogenannten „chat benches“ aus England inspiriert.
Die Idee für „chat benches“ komme dabei aus England, heißt es weiter. Die Bänke seien „Plätze der Begegnung und des Austauschs“ – und helfen gegen Einsamkeit. In Landau gebe es ein „Plauderprogramm mit verschiedenen Veranstaltungen“, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Caritas zu Themen wie Selbsthilfe, Vorsorge und Patientenverfügung oder Wohnungslosigkeit. Weitere Partner sind unter anderem der AWO Betreuungsverein und die Evangelisch-Lutherische Katharinengemeinde Landau. Zudem sind „die Landauer Plauderbänke eben noch regenbogenfarben – als Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und Solidarität mit der queeren Community in unserer Stadt.“
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