DM-Chef Werner: „Die Menschen merken, dass Deutschland an Bedeutung verliert“
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Wachstum, Jobs, Wohlstand: Deutschland kassierte in den vergangenen Monaten eine Horror-Prognose nach der anderen. Proportional zur Stimmung entwickelt sich auch der Frust in der Wirtschaft.
Christoph Werner, Chef und Erbe des Drogerie-Giganten „dm“, spürt die große Verunsicherung bei den Menschen.
Er erlebe „bei den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes Verunsicherung. Es gehe nichts voran, höre ich oft. Die Sorge um die eigenen, gut vergüteten Arbeitsplätze wächst. Und die Menschen merken, dass Deutschland global gesehen an Bedeutung verliert“, sagte er auf einem Treffen deutscher Familienunternehmen, welches vom Focus organisiert wurde.
Werner fordert außerdem den Erhalt und Ausbau der Schuldenbremse und „Haushaltsdisziplin, auch wenn das gerade alles andere als populär ist. Wir müssen priorisieren und Schwerpunkte setzen. Neue Schulden verhindern genau dies und schaffen neue Probleme für die Zukunft.“
„Rot-Grün verfolgt öko-sozialen Kontrollkurs“
Natalie Mekelburger, Inhaberin des Wuppertaler Unternehmens Coroplast, sieht die Politik der SPD und Grünen als Problem: „Rot-grün verfolgt einen öko-sozialen Kontrollkurs. Ich würde mir aber wünschen, dass wir mit den Möglichkeiten der Marktwirtschaft – und dazu gehört auch Technologieoffenheit – an die Probleme ran dürften.“ Für Deutschland sehe Mekelburger aktuell „kaum Perspektiven“.

Rolf Schnellecke
Rolf Schnellecke, Aufsichtsratschef des gleichnamigen Milliarden-Unternehmens Schnellecke Logistics aus Wolfsburg sagte ebendort über die Regierung: „Da regiert leider nur Kopflosigkeit.“
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