Drogen, Geldwäsche und Sozialleistungsbetrug: Razzia gegen Clankriminalität in Duisburg
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- In der Nacht zu Sonntag kam es in Duisburg zu mehreren groß angelegten Razzien.
- Die Ermittler suchen gezielt nach Beweisen für Geldwäsche, Drogen, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug.
- NRW-Innenminister Herbert Reul spricht von einer „Politik der 1000 Nadelstiche“ im Kampf gegen die Clans.
Samstagabend, 23 Uhr – Mit einem Großaufgebot schlugen Polizei und Zoll gleichzeitig an mehreren Orten in Duisburg zu.

Vor allem Spielhallen standen bei den Fahndern auf der Durchsuchungsliste.
Unter anderem durchsuchten die Kräfte in Duisburg-Beeck ein Spielhalle. Insgesamt sind mehr als 200 Beamte im Einsatz.

NRW-Innenminister Reul ist persönlich in Duisburg vor Ort.
Dabei fiel ein dubioser Anbau auf, der aktuell durchsucht wurde.

Insgesamt wurden 18 Objekte durchsucht – alle stehen im Verdacht, an Clankriminalität beteiligt zu sein.

Herbert Reul im Vorbereitungsgespräch kurz vor der Razzia.
Innenminister Herbert Reul hat sich persönlich bei den Durchsuchungen von Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Stadt ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Die Maßnahmen dauerten bis in den Sonntagmorgen an. Gegenüber NIUS bestätigten die Behörden bereits zwei Festnahmen.

Von Besuchern und Mitarbeitern wurden die Personalien kontrolliert.
In der Vergangenheit wurden etliche tausend Euro sichergestellt, verbotene Waffen (Einhandmesser und Feuerwaffen), teilweise Drogen, manipulierte Geldspielgeräte.

In einer gemeinsamen Aktion schlagen Polizei, Stadt, Steuerfahndung und Zoll in Duisburg zu. Es ist eine Kampfansage an die Clankriminalität.
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