Laut US-Gefängniswärter wurden Journalisten mit einer falschen Epstein-Leiche gezielt getäuscht
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Neue Veröffentlichungen aus dem Umfeld der Epstein-Akten sorgen erneut für Irritationen rund um die Todesnacht des Sexualstraftäters. Im Zentrum steht die Aussage eines ehemaligen Gefängnisbeamten des Metropolitan Correctional Center in New York. Er behauptet, Medienvertreter seien am Morgen nach Epsteins Tod gezielt in die Irre geführt worden. Zuerst berichtete die Daily Mail.
Laut seiner Schilderung hätten zahlreiche Journalisten vor dem Gefängnis auf den Abtransport des Leichnams gewartet. Ein Vertreter der Gerichtsmedizin soll vorgeschlagen haben, die Presse mit einem weißen Fahrzeug und einer Attrappe des Leichensacks abzulenken. Währenddessen sei Epsteins tatsächlicher Leichnam unbemerkt in einem anderen Wagen abtransportiert worden. Diese Darstellung findet sich in den veröffentlichten Epstein-Files.

Die Epstein-Files enthüllen regelmäßig Neues.
Das brisante Dokument wortgetreu übersetzt auf Deutsch:
„… waren bei EPSTEINs Leichnam und hatten den Tatort gesichert. [geschwärzt] blieb bei den Justizvollzugsbeamten [geschwärzt] und [geschwärzt], bis Personal des Office of Chief Medical Examiner (OCME) eintraf, um EPSTEIN in ihre Einrichtung zu transportieren. Aufgrund der großen Medienpräsenz außerhalb des MCC rief ein männlicher OCME-Beamter an und sagte, er werde mit einem schwarzen Fahrzeug am Verladebereich eintreffen. Um die Medien abzulenken, verwendeten [geschwärzt], [geschwärzt] und [geschwärzt] Kisten und Laken, um etwas zu schaffen, das wie ein menschlicher Körper aussah. Dieser wurde in das weiße OCME-Fahrzeug gelegt, dem die Presse folgte, wodurch das schwarze Fahrzeug mit EPSTEINs Leichnam unbemerkt abfahren konnte.“

Dieses Bild entstand vor dem zuständigen Krankenhaus in Manhattan nach dem mutmaßlichen Suizid.
Weitere Ungereimtheiten um Epsteins Todesnacht
Bestätigt ist diese Version nicht. Es handelt sich um die Aussage eines einzelnen Beteiligten, nicht um eine offizielle Feststellung der Behörden. Dennoch reiht sie sich ein in eine lange Liste von Ungereimtheiten, die den Fall seit 2019 begleiten.
Bereits kurz nach Epsteins Tod war bekannt geworden, dass mehrere Überwachungskameras im Gefängnis nicht funktionierten und vorgeschriebene Kontrollgänge ausfielen. Es gab folglich Lücken in der Dokumentation.
Offiziell wurde Epsteins Tod als Suizid eingestuft. Neu veröffentlichte Unterlagen des US-Justizministeriums offenbaren nun weitere Details, die die bisherige offizielle Darstellung der Todesnacht von Jeffrey Epstein infrage stellen und zu Spekulationen führen, ob es sich tatsächlich um einen Selbstmord handelte. Aus Video-Auswertungsprotokollen geht hervor, dass Ermittler auf Überwachungsaufnahmen vom 9. August 2019 gegen 22:39 Uhr eine orangefarbene Gestalt auf einer Treppe zu dem isolierten Zellentrakt sahen, in dem Epstein untergebracht war. Frühere Aussagen hochrangiger Behördenvertreter lauteten, in jener Todesnacht habe niemand Epsteins Trakt betreten.
Außerdem existiert ein Dokument, in dem ein US-Staatsanwalt Epsteins Tod offenbar einen Tag zu früh datierte – ein Widerspruch, der bislang nicht vollständig erklärt wurde.
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