Erste Umfrage nach Anti-Rechts-Demos: Größtes AfD-Minus in zwei Jahren
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Das wird den AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla gar nicht gefallen! Nachdem in Deutschland am Wochenende Hunderttausende zu den Anti-Rechts-Demos strömten, geht's für die AfD zum ersten Mal seit Langem abwärts.
Im jüngsten INSA-Meinungstrend für Bild büßt die Partei 1,5 Prozent ein, fällt von 23 auf 21,5 Prozent. Das dickste AfD-Minus seit fast zwei Jahren.
Ampel-Parteien gewinnen nichts
Aber: Die Regierung profitiert NULL vom Schwächeln der AfD. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP kommen zusammen gerade mal auf 31 Prozent – und liegen damit 21 Prozentpunkte hinter ihrem Bundestagswahl-Ergebnis im Jahr 2021. Eindeutiger kann man kaum scheitern! Die Politik von Bundeskanzler Scholz (SPD) und seinen Ampel-Kollegen Habeck (Grüne) und Lindner (FDP) ist beim Bürger sprichwörtlich unten durch.

Kanzler Scholz begrüßte am gestrigen Montag den französischen Staatschef Emmanuel Macron in Berlin.
Dank des neuen „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) können sich in der INSA-Umfrage für Bild die sonstigen Parteien über das größte Plus freuen: 11,5 Prozent für alle Sonstigen zusammen, zuvor waren es 8 Prozent.
Kanzler-Partei SPD verliert weiter
Die SPD verliert im Vergleich zur Vorwoche 0,5 Prozentpunkte, die Kanzler-Partei steht jetzt bei kläglichen 13,5 Prozent. Die FDP hält sich auf 5 Prozent, die Grünen legen um einen halben Punkt 12,5 Prozent zu. Die Union kommt in der jüngsten Umfrage auf 30,5 Prozent, die Freien Wähler auf 2,5 Prozent – beide verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen halben Prozentpunkt. Die Linkspartei liegt inzwischen nur noch bei drei Prozent (minus 1 Prozent im Vergleich zur Vorwoche).

Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ verhilft den Sonstigen Parteien zu einem Plus von 3,5 Prozent.
Ampel-Chfes in der Beliebtheit ganz unten
Im Beliebtheitsranking sind die wichtigsten Politiker des Landes inzwischen übrigens weit unten gelandet: Kanzler Scholz rangiert auf Platz 18, Finanzminister Christian Lindner (FDP) auf Platz 15, Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf Platz 14.

Im Beliebtheitsranking auf Platz 15 – immerhin noch drei Plätze vor dem Kanzler: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP)
Wer könnte mit wem? CDU/CSU, SPD und FDP kämen zusammen auf 49 Prozent (Deutschland-Koalition). CDU/CSU, Grünen und FDP auf 48 Prozent (Jamaika). CDU/CSU, SPD und Grünen könnten mit 56,5 Prozent zusammen regieren (Kenia-Koalition).
Für den INSA-Meinungstrend wurden im Zeitraum 19. bis 22. Januar insgesamt 2006 Bürger im Auftrag der Bild befragt.
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