Frau (36) in Gelsenkirchen beim Müll runterbringen erstochen
Ein Beitrag von
Grausames Verbrechen am frühen Dienstagmorgen in Gelsenkirchen: Die 36-jährige Jenny S. wurde beim Herausbringen des Mülls getötet. Als sie nicht zurückkehrte, machte sich ihr Lebensgefährte auf die Suche nach ihr. Er fand sie blutüberströmt und erstochen im Hinterhof. Zuerst hatte die Bild über den Vorfall berichtet.
Der Lebensgefährte alarmierte daraufhin sofort die Polizei. Zahlreiche Einsatzkräfte eilten zum Tatort im Gelsenkirchener Stadtteil Erle. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die Frau bereits tot. Ersten Berichten zufolge wurde Jenny S. mit mehreren Messerstichen getötet. Eine Mordkommission untersucht nun den Hergang, eine für Dienstag geplante Obduktion soll zudem die genaue Todesursache klären.
Derzeit sind Ermittler der Spurensicherung vor Ort. Auch die Mülltonnen werden durchsucht, da die Tatwaffe bisher nicht gefunden wurde. Zudem kommen Hunde zum Einsatz, um die Fluchtrichtung eines möglichen Täters zu bestimmen. Die Feuerwehr wurde gerufen, um die Blutspuren im Innenhof und an der Hauswand zu beseitigen.
Wie Bild unter Berufung auf Anwohner berichtet, soll die Frau blutend im Durchgang zu den Mülltonnen gelegen haben. „Sie hatte Schnittverletzungen und deutliche Abwehrspuren waren zu sehen. Als hätte sie verzweifelt um ihr Leben gekämpft“, so ein Nachbar.
Seltsam ist, dass niemand in der Nacht Schreie gehört hat
Bemerkenswert: Obwohl die meisten Anwohner aufgrund der warmen Nacht mit offenem Fenster schliefen, hörte niemand Schreie. Auch der Lebensgefährte habe laut Zeugen keinen Hilferuf ausgestoßen.
Aktuell wird der Lebensgefährte des Opfers von der Polizei befragt. Auch sein Auto wurde sichergestellt. Ein Anwohner berichtete: „Im Kofferraum waren Koffer, warum weiß ich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er erst vor wenigen Wochen bei seiner Freundin eingezogen ist.“
Die ermordete Frau lebte seit Februar in der Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses. Eine Nachbarin sagte gegenüber Bild: „Wir haben die beiden gestern Abend noch zusammen auf dem Balkon gesehen. Sie haben zu Abend gegessen. Alles wirkte normal.“
Auch bei NIUS: Die Botschaft der Straße für Frauen heißt heute: „Du bist nicht sicher“
Mehr NIUS:
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Mehr NIUS:
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Bis zu 35 Euro mehr! ADAC erhöht Mitgliedsbeitrag drastisch
Mehrfamilienhaus in Görlitz eingestürzt – Frau tot, zwei Vermisste
Ungarns Regierungschef Magyar will Präsident Sulyok zum Rücktritt zwingen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare