„Fremantle Highway“: Abgebrannter Auto-Frachter wird nach Eemshaven geschleppt
Das Feuer auf dem Auto-Frachter „Fremantle Highway“ scheint zwar unter Kontrolle, die Gefahr einer Umweltkatastrophe in der Nordsee ist aber noch nicht vollständig gebannt – der abgebrannte Auto-Frachter soll deshalb nun nach Eemshaven vor der Küste der Niederlande abgeschleppt werden.
Das teilte die nationale Wasserbehörde in der Nacht mit. Eemshaven ist der nächstgelegene Seehafen des derzeitigen Ankerplatzes des Bootes, etwa 16 Kilometer im Norden der Wattenmeerinsel Schiermonnikoog. Der Hafen sei die beste Option, angesichts der schlechten Wetterbedingungen, der Infrastruktur und des kurzen Abstandes, teilte die Behörde mit. Dadurch würden Risiken eingeschränkt.
Ziel ist es, den Frachter dort zu entladen und so einen Umweltschaden zu verhindern.

Das Feuer auf der „Fremantle Highway“ ist unter Kontrolle.
64 Kilometer ist der Hafen entfernt – die Bergung beginnt am Donnerstagmorgen. Wann der mit 3800 Autos beladene Auto-Frachter ankommen wird, ist wegen des Wetters, der Strömung und der Gezeiten unklar. Bei der Abschleppaktion wird der Frachter von ergungsspezialisten und einem Spezialschiff begleitet, das im Notfall heraussickerndes Öl beseitigen kann. Insgesamt hat die „Fremantle Highway“ 1600 Tonnen Schweröl und 200 Tonnen Schiffsdiesel an Bord.
Die „Fremantle Highway“ war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur, als vor gut einer Woche ein heftiges Feuer ausbrach – vermutlich ausgelöst durch die Batterie eines Elektroautos. Ein Besatzungsmitglied aus Indien ist bei der Evakuierung des Schiffes gestorben, 22 weitere Menschen wurden gerettet.
Mehr NIUS:
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Mehr NIUS:
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Bis zu 35 Euro mehr! ADAC erhöht Mitgliedsbeitrag drastisch
Mehrfamilienhaus in Görlitz eingestürzt – Frau tot, zwei Vermisste
Ungarns Regierungschef Magyar will Präsident Sulyok zum Rücktritt zwingen
Artikel teilen
Kommentare