Polizei widerspricht Spiegel-Bericht zu Grevesmühlen: Hintergrund der Täter noch nicht bekannt
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Zwei Mädchen aus Ghana wurden Freitagabend Opfer eines mutmaßlich rassistischen Angriffs. Aus einer 20-Personen-Gruppe heraus sollen die Mädchen von bis zu 8 Tätern angegriffen worden sein. NIUS fragte bei der Polizei nach den Hintergründen der Täter. Antwort: Es wird noch nach den Tätern gesucht, bis jetzt können dazu noch keine Angaben gemacht werden. Der Spiegel hatte anderes berichtet.
Dem Polizeipräsidium Rostock zufolge werden vorhandene Hinweise auf die Täter gerade ausgewertet. Zudem bittet die Polizei „die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe“. Weiter heißt es in der heutigen Pressemitteilung: „Dazu wurde ein Hinweisportal freigeschaltet, auf dem sich weitere Zeugen melden und gegebenenfalls auch Bilder und Videos hochladen können.“ Das Hinweisportal ist hier zu erreichen.
Interessant: Die Polizeiangaben widersprechen der Berichterstattung des Spiegel. Darin hieß es, die „Jugendlichen haben laut Polizei keinen Migrationshintergrund“.
Zum Tathergang: Gegen 19:30 Uhr trafen die acht und zehn Jahre alten Mädchen in der Plattenbausiedlung am Ploggenseering auf die Gruppe, wie NIUS berichtete. Zunächst hagelte es Beleidigungen, dann eskalierte die Situation. Die Achtjährige wurde so schwer attackiert, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ihr trat man sogar ins Gesicht.
Als die Eltern der Mädchen dazukamen, eskalierte die Gewalt weiter. Der Vater, der seine Kinder verteidigte, erlitt leichte Verletzungen und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Selbst beim Abtransport zur Klinik hörten die fremdenfeindlichen Pöbeleien der Jugendlichen nicht auf.
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