Habeck kämpft bei Lanz nicht gegen den Klimawandel, sondern gegen den Dreisatz
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Wie soll man diesem Bundeswirtschaftsminister noch vertrauen ...
Robert Habeck am Dienstagabend bei Markus Lanz im ZDF. Es geht um SEIN Thema, SEIN Ressort, SEINE Verantwortung: die deutsche Wirtschaft. Was tun gegen die Krise der hiesigen Automobilbranche, wie reagiert man auf den Druck chinesischer Hersteller?
An einer Stelle rechnet Habeck vor: „Wenn ein Auto aber 15.000 Euro kostet und es kostet dann auf einmal 20.000 Euro, ist es gleich ein Viertel ... ein Viertelprozent ... 25 Prozent teurer.“
Ein Viertel, ein Viertelprozent, 25 Prozent? Nichts davon. Ein Auto, das erst 15.000 Euro und dann 20.000 Euro kostet, ist 33,33 Prozent – also um ein Drittel – teurer geworden. Mit einfachen Zahlen wie denen aus Habecks Beispiel ist der genaue Prozentwert durchaus im Kopf zu ermitteln.

Habeck vergangene Woche im Bundestag
Endwert minus Anfangswert geteilt durch Anfangswert mal 100 ...
Als Normalbürger muss man das vielleicht nicht Tag und Nacht parat haben. Aber als Bundeswirtschaftsminister sollte man ab und zu mal aufblitzen lassen, dass man ganz gut mit Zahlen kann. Dass man RECHNEN kann!
Doch Habeck wählt als Antwort, wie so oft, GEFÜHLTE FAKTEN. Man erinnere sich nur an seine Definition von Insolvenz (= aufhören, zu arbeiten) und die vielen anderen Ungenauigkeiten und Wissenslücken, die sich der Vizekanzler in Talkshows und Interviews einfach irgendwie zurechtwuschelte.
Der wievielte Habeck-Wissens-Patzer war das jetzt eigentlich? Da muss man ziemlich viel zusammenzählen ...
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