Habeck-Vorhersage: Gas-Preis knallt 66 Prozent in die Höhe!
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- In der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf FDP-Fragen zu Habecks Heizungs-Gesetz kündigt das Ministerium starke Teuerungen an.
- Das Ministerium erwartet beinahe eine Verdopplung des Gas-Preises in den nächsten 10 Jahren.
- Grund dafür sind allein staatliche Maßnahmen der EU.
In der ausführlichen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf die 77 FDP-Fragen zu Habecks Heizungs-Gesetz kündigt das Ministerium starke Teuerungen an. Habecks Ministerium schreibt: „Gas wird in den nächsten Jahren deutlich teurer werden. Grund ist der CO2-Aufschlag. Er liegt aktuell bei 30 Euro je Tonne CO2, steigt in den nächsten Jahren schrittweise an.“ Habeck erwartet, dass der Aufschlag 2030 bei 115 Euro/Tonne liegen wird, zehn Jahre später schon bei 300 Euro/Tonne. Das bedeutet für den Gaspreis: Der aktuelle CO2-Aufschlag von rund einem Cent je Kilowattstunde (kWh) steigt – und zwar um bis zu sechs Cent. Das wäre – bezogen auf einen aktuellen Gaspreis von neun Cent/kWh – ein Anstieg um zwei Drittel! Das ergibt eine aktuellen Analyse von MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), auf das sich das Ministerium in der Antwort bezieht.
Das Ministerium schreibt weiter: „In den BMWK-Langfristszenarien sind ergänzend zu einer CO2-Bepreistung weitere Instrumente (Ordnungsrecht, Förderung) unterstellt. Bei einem Verzicht auf weitere Instrumente zur Zielerreichung sind entsprechend höhere CO2- und Brennstoffpreise zu erwarten. Letztlich hängt die Höhe des CO2-Preisaufschlags wesentlich von der konkreten Ausgestaltung des Instrumentenmix ab.“ Heißt im Klartext: Es könnte sogar noch teurer werden, als nur umzwei Drittel.
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