Kanada will lebenslange Haft für Hass-Postings einführen
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Dass Regierungen hart gegen Hass im Netz vorgehen wollen, liest man oft. Kanadas Regierung will jetzt allerdings knallharte Regelungen einführen, die Hater direkt in den Knast bringen können.
Kanadas Regierung hat dem Parlament ein umfangreiches Gesetzespaket zum Thema vorgelegt, berichtet Heise Online. Insgesamt hat die nordamerikanische Regierung sieben Online-Vergehen (unter anderem das Schüren von Hass, extremer Gewalt und Terror) ausgemacht. Drei neue Behörden, viele Vorschriften und sogar lebenslange Haft sollen diese Vergehen laut Artikel bekämpfen.

Besonders Kinder sollen vor Gewalt im Netz geschüzt werden.
Konkret: User, die Völkermord befürworten oder sich wohlwollend dazu äußern, sollen laut Heise in Kanada zukünftig zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden können. Wer in milderer Weise Hass in den sozialen Medien schürt, Hass und Gewalt Dritter oder Antisemitismus befürwortet, soll bis zu fünf Jahren Gefängnis (statt bislang zwei Jahren) bekommen können.
Sollte jemand Hass auf bestimmte Eigenschaften eines Menschen äußern, könnte dies laut Heise Online in Kanada zukünftig ebenfalls mit lebenslanger Haft bestraft werden.
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