Mann greift Polizisten mit Messern an – Beamte schießen
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- Im unterfränkischen Landkreis Kitzingen ist ein Mann mit Messern auf Polizeibeamte losgegangen.
- Diese waren wegen eines Streits zwischen dem Täter und seiner Ex-Partnerin (43) gerufen worden.
- Die Polizisten mussten ihre Schusswaffen einsetzen – der Täter wurde lebensgefährlich verletzt.
Trotz Warnschuss war der 46-Jährige nicht zu stoppen. Erst ein Schuss in den Körper rettete die Polizeibeamten bei einem Einsatz in Repperndorf, einem Ortsteil von Kitzingen, vor dem Messerwahnsinn.

Gegen 21 Uhr alarmierte die Ex-Freundin des Täters die Polizei, weil der Mann in der gemeinsamen Wohnung randaliert habe. Beim Eintreffen der ersten Beamten ging der Täter nach Angaben der Polizei in die Wohnung und kam kurz darauf mit mehreren Messern wieder heraus. Die Polizisten hätten zunächst Pfefferspray eingesetzt und einen Warnschuss abgegeben, doch der Täter sei weiter mit den Messern auf sie zugegangen.

Nach dem Schuss in den Oberkörper leiteten die Beamten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und setzten diese bis zum Eintreffen eines Notarztes fort. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Täter zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Anwesende Zeugen würden fachmännisch betreut, hieß es.

Die Projektile liegen während der Spurensicherung am Boden.
Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen zu der Tat und sicherte die Spuren vor Ort. Weil eine Dienstwaffe zum Einsatz kam, prüft das bayerische Landeskriminalamt die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.
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