McDonald’s-Filialleiterin heuerte Kunden als Killer an: „Schieß ihm in Herz, Mund und Kopf“
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- Die Managerin einer McDonald’s-Filiale und ihre Mutter stehen in Braunschweig vor Gericht.
- Der Vorwurf: Sie wollten einen Kunden des Restaurants als Auftragsmörder anheuern.
- Der Auftrag: Den Ex-Partner der Filialleiterin töten.
Ein bemerkenswerter Prozess hat im Landgericht Braunschweig begonnen, bei dem eine Mutter und ihre Tochter auf der Anklagebank sitzen. Laut Staatsanwaltschaft wird Maryam T., Leiterin einer McDonald’s-Filiale, und Rana K., ihre Mutter, der versuchten Anstiftung zum Mord beschuldigt. Die beiden sollen versucht haben, einen Auftragsmörder zu engagieren, um den Ex-Partner der Tochter, Arno S., zu töten.
Kunde als Auftragsmörder: Der anvisierte Mann für diese Aufgabe war ein regelmäßiger Kunde des Fast-Food-Restaurants. Die Anklage behauptet, Maryam T. habe Ende November 2022 den Kunden, Ahmed B., angesprochen und ihm den Auftrag angeboten, ihren Ex Arno S., den Vater ihres 21 Monate alten Sohnes, umzubringen.
Hinter diesem Mordversuch vermutet die Staatsanwaltschaft einen Streit um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind und angebliche körperliche Gewalt. Maryam T. behauptete gegenüber Ahmed B., sie sei von Arno S. geschlagen worden. Zudem warf sie ihrem Ex vor, 80.000 Euro ihres Vermögens und weitere 20.000 Euro von ihrer Mutter verspielt zu haben.
Mord für 17.000 Euro
Der ausgehandelte Preis für den beabsichtigten Mord betrug 17.000 Euro. Staatsanwalt Hans Christian Wolters erklärte, Maryam T. habe Ahmed B. zwei Fotos von Arno S., Namen, Adresse und seinen Arbeitszeitplan übergeben. Ahmed B. erhielt 10.000 Euro als Anzahlung. Die besondere Anforderung an den potenziellen Auftragsmörder war ausdrücklich: „Schieß ihm in Herz, Mund und Kopf, das würde auch meine Mutter freuen.“

Plan gescheitert: Jedoch scheiterte der teuflische Plan von Maryam T. und Rana K. Denn Ahmed B. hatte keineswegs vor, jemanden zu töten. Stattdessen ging er zur Polizei und deckte die düsteren Pläne der beiden Frauen auf. Unter Anleitung der Polizei traf er sich erneut mit Maryam T., um Details zu besprechen, während die Beamten das Gespräch abhörten. Mutter und Tochter wurden daraufhin festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.
Zum Prozessauftakt schwiegen beide Frauen. Es wird erwartet, dass Ahmed B. am 24. Mai als Zeuge vor Gericht aussagen wird.
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