Mindestens 21 Tote bei Busunglück in Venedig: Auch ein Deutscher unter den Opfern!
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- Bei einem schweren Bus-Unglück in Venedigs Stadtbezirk Mestre sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.
- Der Bus war von einer Hochstraße auf Bahngleise gestürzt, nach dem Sturz fing das Fahrzeug Feuer.
- Unter den Opfern ist auch ein deutscher Staatsbürger.
Es sind Bilder des Grauens, die am Dienstagabend aus der Traumstadt Venedig durch die Welt gehen!
Flammen züngeln aus dem völlig zerstörten Wrack eines Busses, entsetzte Augenzeugen stoßen Schreie aus. „Oh mein Gott, oh mein Gott, was für ein Desaster, schau dir das an!“, ruft eine Frau auf einem Video, das auf X (ehemals Twitter) zu sehen ist.
Bei dem schweren Busunglück in der Lagunenstadt sind am Dienstagabend mindestens 21 Menschen gestorben, unter ihnen auch Kinder. 15 weitere Personen wurden bei dem Unglück verletzt, mehrere von ihnen schwer.
Laut Angaben des italienischen Senders Rai war der Bus als Shuttle-Service für Gäste eines Campingplatzes im Einsatz. An Bord befanden sich Touristen verschiedener Nationalitäten, unter ihnen mindestens zwei Minderjährige.
„Wir sollten den nächsten Bus nehmen. Aber der kam nicht. Und dann haben wir es gehört“, erzählten junge deutsche Touristen, die ebenfalls auf dem Campingplatz waren, im Fernsehen. „Es ist eine Tragödie.“
Laut der Nachrichtenagentur Ansa sollen fünf der Toten ukrainische Staatsangehörige sein, auch ein Deutscher ist unter den Opfern. Der italienische Fahrer des Busses kam bei dem Unglück ums Leben.
Etwa zehn Meter stürzte der Bus in die Tiefe, Videos in den sozialen Medien zeigen das ganze Ausmaß der Zerstörung:
Luigi Brugnaro, Venedigs Bürgermeister, twitterte am Dienstagabend: „Unsere Gemeinde wurde heute Abend von einer schrecklichen Tragödie heimgesucht. Ich habe sofort angeordnet, den Trauerzustand zu verhängen, im Gedenken an die vielen Opfer, die in dem verunglückten Bus waren. Eine apokalyptische Szene, es gibt keine Worte dafür.“

Die Bahnlinie zwischen Mestre auf dem Festland und der Lagunenstadt Venedig wurde unterbrochen.

Mestre ist ein Stadtteil von Venedig, der auf dem Festland liegt.
Das Unglück ereignete sich laut Feuerwehr gegen 19:45 Uhr, rund eine Stunde nach Sonnenuntergang. Das italienische Fernsehen schaltete am Dienstagabend mehrere Sondersendungen.

Es gibt Hypothesen, Unfallursache aber noch unklar
Die genauen Umstände des Unglücks sind bislang unklar. Der Weg des Busses werde überprüft, eventuelle Hinweise könnten Bremsspuren oder die Beschaffenheit der Straßenoberfläche liefern, hieß es seitens ermittelnder Polizisten vor Ort.
Es gebe viele Hypothesen zur Unfallursache. Mehrere italienische Medien spekulierten, dass der Fahrer wegen eines Schwächeanfalls die Kontrolle über den Bus verloren haben könnte. Nach ersten Angaben wurden auf der Straße keine Bremsspuren entdeckt, was als Hinweis auf einen Schwächeanfall des Fahrers gedeutet wurde. Auch der Zustand der etwa 70 Jahre alten Brücke soll überprüft werden. Aufklärung erhoffen sich die Ermittler von Überwachungskameras, die an der Stelle den Verkehr im Blick haben. Der Bahnverkehr musste stundenlang unterbrochen werden.

An dieser Stelle durchbrach der Bus das Geländer der Brücke.
„Es gibt so viele Tote, zu viele”, sagte ein Feuerwehrmann am Rande des Einsatzbereichs gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Mindestens 50 Krankenwagen waren im Einsatz.

Der mit Gas betriebene Bus mit rund 40 Personen an Bord stürzte auf Gleise und fing unmittelbar nach dem Aufprall Feuer.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni drückte umgehend „ihr tiefstes Mitgefühl“ aus. „Ich bin mit dem Bürgermeister Luigi Brugnaro und dem Verkehrsminister Matteo Salvini in Kontakt, um die Nachrichten über diese Tragödie zu verfolgen“, erklärte sie. Die genauen Umstände des Unglücks sind bislang unklar.
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