Mutmaßlicher Russen-Spion bei der Bundeswehr festgenommen
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Wegen des Verdachts für Russland spioniert zu haben, hat die Bundesanwaltschaft in Koblenz einen deutschen Behördenmitarbeiter festnehmen lassen. Wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte, ist Thomas H. beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr von BKA-Beamten festgenommen.
Auch die Wohnung sowie der Arbeitsplatz wurden durchsucht. Der Beschuldigte wird verdächtig, für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein.
Berufsgeheimnisse an Geheimdienst übermittelt
Der Mann soll sich ab Mai dieses Jahres „aus eigenem Antrieb“ mehrfach an das Russische Generalkonsulat in Bonn und die Russische Botschaft in Berlin gewandt und eine Zusammenarbeit angeboten haben. Dabei habe er Informationen aus seiner beruflichen Tätigkeit übermittelt - „zwecks Weiterleitung an einen russischen Nachrichtendienst“.
Gegen den Beschuldigten hat der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst und dem Bundesamt für Verfassungsschutz geführt.
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