Nachdem er Brandsätze gelegt hatte: Polizei schießt Mann in Krefeld nieder
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Ein Mann marodiert brandschatzend durch Krefeld!
Am Donnerstagabend hat die Polizei einen Mann vor dem „Cinemaxx“-Kino in Krefeld niedergeschossen. Er hatte zuvor an drei unterschiedlichen Orten Brandsätze gezündet und wollte das Kino stürmen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Täter um einen in Krefeld lebenden 38-jährigen Iraner.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich der Mann um kurz vor 20 Uhr der Bundesagentur für Arbeit genähert und einen Brandsatz in das Gebäude geschleudert haben. Anschließend soll er ein vor dem Haus geparktes Auto angezündet und in Richtung Hauptbahnhof geflüchtet sein.

Der Mann soll zwischenzeitlich Richtung Hauptbahnhof geflohen sein.
Als der Mann dann im „Cinemaxx“ auftauchte, konnte ihn die Polizei schließlich stoppen. Zwei Beamte sollen demnach ihre Dienstwaffen gezogen und den Angreifer niedergeschossen haben. Mindestens eine Kugel traf ihn, er brach schwer verletzt zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Bild-Reporter Frank Schneider berichtete, dass die ganze Innenstadt abgesperrt sei und überall Einsatzkräfte vorzufinden seien.
Brennbare Flüssigkeit im Foyer verschüttet
Laut Polizei Essen hatte der Tatverdächtige brennbare Flüssigkeit bei sich gehabt. Offenbar verschüttete er diese Flüssigkeit beim Eintreffen der Polizeibeamten im Foyer-Bereich des Kinos. Um was es sich dabei handelte, wird noch ermittelt. Ein Kino-Mitarbeiter vermutete Benzin aufgrund des Geruchs.
Angeblich waren zum Zeitpunkt der Tat knapp 150 Menschen in dem Kinokomplex, verteilt auf mehrere Kinosäle. Das Personal will nun so schnell wie möglich die Blutspuren beseitigen, wenn es die Polizei genehmigt.
Wegen des Verdachts einer Amok-Lage hatte die Polizei Essen in der Nacht die Ermittlungen übernommen. Ob der Iraner bereits vernommen werden konnte, ist nicht bekannt.
Auch bei NIUS: Verbrechen von Essen, Solingen, Bad Oeynhausen: Warum sind die schlimmsten Täter so oft Syrer?
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