Neues Hamas-Video aufgetaucht: 24-jähriger Israeli berichtet von „unterirdischer Hölle“
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Ein aus Israel entführter Israeli berichtet auf einem von der Hamas verbreiteten Video aus seiner Gefangenschaft: Es gäbe weder Essen noch Wasser oder medizinische Behandlungen. Die entführten Menschen befänden sich in einer „unterirdischen Hölle“. Er forderte die Regierung auf, die Geiseln nach Hause zu bringen.
Die Terrororganisation Hamas hatte das Video am Mittwoch veröffentlicht. Unklar ist, ob der Mann freiwillig oder unter Drohungen sprach. Die Aufnahme war nicht datiert. Das Video ist von dem militärischen Arm der Hamas, den sogenannten Kassam-Brigaden, veröffentlicht worden. Das Video war zuerst auf dem offiziellen Telegram-Kanal der Hamas hochgeladen worden. Das US-Nachrichtenportal Axlos berichtet, die Hamas habe das Video an Katar weitergeleitet. Der Golfstaat habe es an die USA weitergeleitet.
Auf dem Video ist ein junger Mann zu sehen, der auf einem Plastikstuhl vor einer weißen Wand sitzt. Er hat einen kahlgeschorenen Kopf, Schrammen auf der Stirn, die Augenringe sind schwarz unterlaufen – von seinem linken Arm ist nur ein Stumpf übrig. Der mutmaßliche Name der Geisel: Hersh Goldberg-Polin. Er hatte am 7. Oktober das Nova-Musikfestival besucht und hatte sich danach versteckt. Die Terroristen spürten ihn auf und warfen eine Granate in seinen Unterschlupf. Das Video des blutverschmierten 24-Jährigen, dem gerade sein linker Arm weggesprengt wurde, ging damals um die Welt.
In dem neuen Video greift Goldberg-Polin die israelische Regierung scharf an. Seine Eltern sagten: „Wir sind erleichtert, ihn lebend zu sehen, machen uns aber auch Sorgen um seine Gesundheit und sein Wohlergehen.“ Zum ersten Mal seit der Entführung hätten sie seine Stimme gehört.
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