Polizei geht von Mord aus: 18-Jährige tot in Kleingartenanlage gefunden – Pärchen (19, 20) festgenommen!
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Im Nordosten Deutschlands steht eine Kleinstadt unter Schock: In Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern (knapp 10.000 Einwohner) wurde ein 18-jähriges Mädchen tot aufgefunden. Am Freitagmittag nahm die Polizei ein Pärchen fest – einen 20-jährigen Mann und eine 19-jährige Frau! Es wird wegen Totschlags ermittelt.
Am Donnerstagabend wurde Josephine-Marie M. von Spürhunden auf dem Gelände einer Kleingartenanlage gefunden. Die junge Frau war am Mittwoch aus einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung verschwunden und vermisst gemeldet worden.
Kannte Josephine die Verdächtigen?

Die Kleingartenanlage, auf deren Gelände Josephine-Marie gefunden wurde, liegt am Stadtrand in der Nähe des Friedhofs.
24 Stunden später ist klar: Die 18-Jährige ist tot, die Ermittler gingen recht schnell davon aus, dass sie umgebracht wurde. Welche Anhaltspunkte es für die These gab oder gibt – dazu hüllt sich die Polizei noch immer in Schweigen.
Gegen das Pärchen, das nun festgenommen wurde, wird zunächst wegen Totschlags ermittelt, heißt es laut Bild von der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg.
Josephine-Marie war zuletzt am Nikolausabend in ihrer Wohngemeinschaft gesehen worden. Das kräftige Mädchen mit Brille und schulterlangem Haar hatte sich eine warme Jacke angezogen, eine Pudelmütze aufgesetzt und war gegangen. Wohin wollte sie? War Josephine-Marie mit dem Pärchen verabredet, kannte sie die beiden?

Polizeifajrzeuge eilten zum mutmaßlichen Tatort, die Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen ermordet wurde.
Fest steht: Das Mädchen aus Pasewalk kam nie zurück. Zwischen dem Verlassen der Wohnung und dem schrecklichen Fund ihrer Leiche war sie wie vom Erdboden verschluckt.
Die Ermittlungen laufen am heutigen Freitag auf Hochtouren. Bekannt wurde inzwischen, dass Josephine-Marie nicht in einer Gartenlaube oder einer Parzelle, sondern im öffentlichen Bereich der Kleingartenanlage auf einer Brachfläche mit viel Gestrüpp entdeckt wurde. Laut Bild grenzt sie direkt an den Friedhof der Stadt. Gegenüber: eine Plattenbausiedlung. Ob das festgenommene Pärchen dort lebt, ist noch nicht bekannt.

Wo traf die 18-Jährige ihren Mörder? Gegenüber der Kleingärten befindet sich eine Plattenbausiedlung – war Josephine-Marie am Nikolausabend dort verabredet?
Das „Haus Miteinander“ der Gemeinnützigen Wohn- und Werkstätten, in dem Josephine-Marie lebte, liegt ebenfalls in einem Plattenbaugebiet. Es ist etwa 15 Minuten vom mutmaßlichen Tatort entfernt. Die Einrichtung ist eine offene Wohneinrichtung, in der die Bewohner leben und betreut werden, berichtet die Ostseezeitung.
Die Getötete soll eine geistige Beeinträchtigung gehabt und Schwierigkeiten mit der Orientierung gehabt haben. Josephine-Marie war „ein ruhiges liebes Mädchen“ gewesen sein, berichten Nachbarn lokalen Medien. Ihr Tod erschüttert das kleine Pasewalk. Ein Handwerker sagte der Ostseezeitung: „Ich bin beunruhigt. Dass so etwas bei uns passiert, hätte ich nie gedacht.“
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