Polizei-Gewerkschaft will auch Handy-Blitzer einsetzen
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Zu schnell, ein grelles rotes Licht, Mist ...
Wenn der Blitzer auslöst, bleibt die Welt für einen Moment stehen. Der hastige Blick auf das Tacho gibt eine ungefähre Vorstellung davon, wie teuer es werden könnte. Beim klassischen „Blitzer“ geht es darum, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden – die Gewerkschaft der Polizei (GdP) will in Zukunft auch flächendeckend überprüfen, ob Autofahrer ihr Mobiltelefon während der Fahrt benutzen.
Dadurch könnten vor allem Unfälle durch die Ablenkung der Fahrer – etwas durch das Telefonieren oder das Schreiben von Textnachrichten – deutlich gesenkt werden, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende und Verkehrsexperte der Gewerkschaft, Michael Mertens, dem RND.

Wenn es blitzt, kommt der Bußgeldbescheid – bald könnte öfter das Handy am Steuer geahndet werden.
Als „Handyblitzer“ sollen demnach sogenannte Monoblitzer zum Einsatz kommen, die – ähnlich wie Geräte zur automatischen Abstandsmessung – in erhöhter Position etwa auf Brücken installiert werden und dauerhaft den Verkehr aufnehmen. Künstliche Intelligenz soll den Beamten dabei helfen, die Aufnahmen auszuwerden und Handy-Sünder zu finden.
Wie das Medium berichtet, gab es in Rheinland-Pfalz 2022 eine Testphase auf den Autobahnen 602 und 60. Der dortige Innenminister Michael Ebling (SPD) sagte damals, dass durch den Einsatz des Monocam-Systems „die Anzahl der Ablenkungsverstöße in den Testphasen in Trier und Mainz mindestens halbiert“ worden sei. Warn-Schilder wiesen gar auf die Maßnahme hin. Ebling will das System nun dauerhaft einsetzen.
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