Rache an der Kirche - mit Lkw mehrfach in Gotteshaus gedonnert
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Weil die Kirche sein Leben zerstört haben soll, fuhr ein 32-jähriger Rumäne in Österreich mit seinem Lkw Amok, verursachte fünf Unfälle und krachte anschließend absichtlich mehrfach mit seinem Fahrzeug in ein Gotteshaus. Wegen Gemeingefährdung sitzt er nun in Haft.
Auf seinem Weg zur Pfingstkirche in Brunn am Gebirge, Niederösterreich, verursachte der Lkw-Fahrer nachmittags fünf Unfälle. In vier Fällen habe es Sachschaden gegeben, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Bei einem Vorfall sei eine Fußgängerin gestreift und leicht verletzt worden. Auch zwei Autos im Nahbereich des Gotteshauses wurden in Mitleidenschaft gezogen.
In der Kirche selbst gab es keine Verletzten, es entstand jedoch immenser Sachschaden. Im Inneren des Gebäudes hatten sich zum Tatzeitpunkt ein Priester und zwei weitere Personen aufgehalten. Der Beschuldigte soll mehrmals rückwärts gegen das Kirchengebäude gefahren sein. Der in Wien wohnende Rumäne ließ sich im Anschluss widerstandslos festnehmen.

Beschädigung an der Kirche.
Vor Wochen schon Bibel in der Kirche zerrissen
Der 32-Jährige, der seit vier Jahren in Österreich lebt, wurde noch am Abend zur Polizeiinspektion Brunn am Gebirge gebracht und dort einvernommen. Er war geständig und gab als Motiv an, dass die Kirche sein Leben zerstört habe. Der Rumäne soll bereits vor einigen Wochen in der Pfingstkirche auffällig geworden sein und eine Bibel zerrissen haben.
Bei seiner Fahrt war der Lkw-Lenker laut Polizei nicht alkoholisiert. Generell habe sich der Mann „kooperativ und ruhig“ gezeigt. Übernommen wurden die Erhebungen vom Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE).
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