Razzien bei führenden Akteuren! Faeser verbietet rechtes „Compact“-Magazin
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Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat das vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Compact-Magazin sowie die Conspect Film GmbH verboten.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums durchsuchen Einsatzkräfte seit den frühen Morgenstunden Räumlichkeiten der Organisation sowie Wohnungen führender Akteure, der Geschäftsführung und von Anteilseignern in Brandenburg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Faeser: Magazin agitiert „gegen Jüdinnen und Juden“
Faeser setzte am Dienstagmorgen einen Post auf X dazu ab. Sie schreibt, das Magazin Compact agitiere „auf unsägliche Weise gegen Jüdinnen und Juden, gegen Muslime und gegen unsere Demokratie.“ Das Verbot sei ein harter Schlag gegen die rechtextremistische Szene.

Razzia am frühen Morgen: Vermummte Polizisten am Sitz des Compact-Magazins in Berlin/Falkensee.
Reporter beobachteten am Dienstagmorgen, wie 25 bis 30 Polizisten in ein Haus in Falkensee eindrangen, dessen Adresse im Impressum des Magazins genannt wird. Es soll in mindestens einem weiteren Bundesland Durchsuchungen gegeben haben.

Auch in Magdeburg gab es Durchsuchungen
Compact wird seit 2020 als Verdachtsfall geführt und gilt seit 2021 als „erwiesen rechtsextremistische Bestrebung“. Im Verfassungsschutzbericht heißt es, Compact verbreite in „seinen unterschiedlichen Publikationen antisemitische, minderheitenfeindliche, geschichtsrevisionistische und verschwörungsideologische Inhalte“.

In diesem Haus in Magdeburg fand eine Razzia im Zusammenhang mit dem Verbot des Compact-Magazins statt.
Im Jahr 2022 urteilte der Nachrichtendienst, das von Chefredakteur Jürgen Elsässer geleitete Magazin trage „als multimediales Unternehmen demokratiefeindliche und menschenwürdewidrige Positionen in die Gesellschaft“. Es soll in mindestens einem weiteren Bundesland Durchsuchungen gegeben haben.
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