Schwer verletzt auf Intensivstation! Jagdverband Brandenburg meldet Wolf-Angriff auf Spaziergänger
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Ein Wolf soll im Elbe-Elster-Kreis einen Spaziergänger angefallen und schwer verletzt haben.
In Brandenburg hat es den „vermeintlich ersten Übergriff auf einen Menschen“ durch einen Wolf gegeben, teilte der Landesjagdverband Brandenburg am Donnerstagabend mit. Ein 47-jähriger Mann soll angegriffen worden sein. Er war mit seinem Hund in einem Wald bei Doberlug-Kirchhain im Elbe-Elster-Kreis im Wald spazieren. Der Mann liege schwer verletzt im Krankenhaus, heißt es.
Nach Angaben der Lausitzer Rundschau liegt er sogar auf der Intensivstation!

Der Brandenburgische Jagdverband fordert das Recht, Wölfe abzuschießen.
Laut Polizei habe der Mann nach dem Angriff berichtet, dass zunächst sein Hund angegriffen worden war. Als sein Besitzer eingeschritten sei, habe das Raubtier mehrfach zugebissen und den Mann schwer verletzt.
Jagdverband will Recht auf Abschuss
Für den brandenburgischen Jagdverband wurde mit dem Vorfall „eine ganz neue Eskalationsstufe erreicht“, berichtet die Sächsische.de. Es lebten rund 1000 Wölfe in Brandenburg. „Das ist kein haltbarer Zustand“, sagte demnach Verbandspräsident Dirk-Henner Wellershoff. Es sei fünf nach zwölf, der Wolf müsse ins Jagdrecht aufgenommen und der aktuelle Wolfsbestand in Brandenburg stark reduziert werden.
Oder war es doch ein Hund?
Das Landesamt für Umwelt (LfU) in Potsdam bestätigte den Vorfall. Genetische Untersuchungen sollten nun Klarheit bringen. Die Proben würden in ein Labor des Senckenberg-Zentrums für Wildtiergenetik und dort „mit höchster Priorität“ analysiert. Allerdings legten alle bisher bekannten Fakten die Vermutung nahe, dass der Mann von einem Hund angegriffen wurde, teilte LfU-Sprecher Thomas Frey mit.
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