SEK-Einsatz in Brandenburg eskaliert: Bei Zugriff fallen Schüsse
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- Polizisten sind am Freitag aus einem Haus im Westen Brandenburgs beschossen worden, in dem sich ein bewaffneter Mann mit einem Kind verschanzt hatte.
- Seit Samstagnacht befindet sich das Kind in Obhut des Jugendamtes.
- Der Mann hält sich weiterhin in dem Gebäude auf - als das SEK am Samstagnachmittag versuchte, zuzugreifen, schoss er wild um sich.
SEK-Zugriff in der brandenburgischen Provinz: Nach mehr als 24 Stunden, in denen sich ein Mann in einem Haus verschanzt hatte, versuchte die Polizei Am Samstagnachmittag das Haus im Örtchen Vieritz (Brandenburg) zu stürmen.
Doch wie Bild berichtet, ballerte der Mann wild um sich. 15 Mal soll er abgedrückt haben. Was genau hinter den Schüssen steckt, ist unklar. Es wurden keine Polizisten verletzt. Laut Bild befinden sich Polizisten im Haus. Der Einsatz dauert an.
Bereits am Freitag begann der SEK-Einsatz
Wegen anzunehmender Kindeswohlgefährdung war ein Spezialeinsatzkommando bereits am Freitag um 13:45 Uhr zum Einsatzort in einem Ortsteil der Gemeinde Milower Land ausgerückt.
Ersten Erkenntnissen zufolge befanden sich dort in einem Haus am Nachmittag vier Personen: der Verdächtige und ein weiterer Mann sowie ein Kind mit seiner Mutter. In der Nacht soll diese aus dem Haus entkommen sein und das Kind dem Jugendamt übergeben haben.

Schweres Gerät eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei rollt durch den Ort.
Kind in Obhut des Jugendamtes
Zudem erfolgte am späten Freitagnachmittag eine Festnahme. Einer der Männer sei mit einer Waffe aus dem Haus getreten und von Polizisten überwältigt worden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Laut der Sprecherin hält sich der andere Mann weiter in dem Gebäude auf. Die Schüsse sollen von ihm abgegeben worden sein.
Ein dpa-Reporter berichtete am Samstagmittag von einer Detonation vor dem Haus. Ein Panzerfahrzeug habe sich Richtung Gebäude in Bewegung gesetzt. Die Polizei wollte einen Zugriff auf Nachfrage zunächst nicht bestätigen. Den Angaben nach hatte es einen Beschluss des Amtsgerichts gegeben, angeregt vom Jugendamt. Dutzende Rettungskräfte und zahlreiche Einsatzwagen der Polizei waren am Samstag weiter vor Ort.
Wie die Bild berichtet, soll er mit der Sprengung seines Hauses gedroht haben, falls sich die Polizei erneut nähern sollte. Er habe demnach Sprengfallen gelegt. In seinem Haus sollen sich zudem mehrere scharfe Schusswaffen befinden. Die Polizei wollte dies laut Bild nicht kommentieren.

Die Polizei ist mit einem Spezialeinsatzkommando zu einem Einsatz im kleinen Ort Vieritz (Landkreis Havelland) ausgerückt. Auslöser sei ein Beschluss des Amtsgerichts, angeregt vom Jugendamt.
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind zunächst noch unklar. Auch Details zur bewaffneten Person wollte ein Sprecher der Polizei bislang nicht mitteilen.
Die Gemeinde Milower Land hat rund 4400 Einwohner, im Ortsteil Vieritz leben rund 300. Der Ort befindet sich an der westlichen Brandenburger Grenze zu Sachsen-Anhalt.
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