Sensation nach Trump-Treffen mit Netanjahu: USA wollen Kontrolle über Gaza übernehmen!
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Er hatte es schon vorher ein „historischen Treffen“ genannt: Nach dem Gespräch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Weißen Haus hat US-Präsident in der Nacht angekündigt, dass die USA die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen und das vom Krieg zerstörte Küstengebiet wirtschaftlich entwickeln will.
„Die USA werden den Gazastreifen übernehmen und besitzen“, sagte Trump. Der US-Präsident spricht sich schon länger dafür aus, den Gazastreifen komplett zu räumen und die dort lebenden Palästinenser in arabische Länder umzusiedeln, etwa nach Ägypten oder Jordanien.

Netanjahu und Trump am Dienstag in Washington
Terror-Hamas: „Lächerlich und absurd“
Trump betont, er sorge sich um das Wohlbefinden der Palästinenser. Er beschreibt das Küstengebiet als schlicht unbewohnbar. Alles dort sei zerstört. „Es ist unsicher, es ist unhygienisch. Es ist kein Ort, an dem Menschen leben wollen.“ Alles gleiche einem „Abrissgebiet“, sagte er. „Diese Gaza-Sache hat nie funktioniert.“ Der Gazastreifen sei nach gut 15 Monaten Krieg ein „elendes Loch“.
Nun wird darüber diskutiert, ob Trumps Plan realistisch ist und was er für die Region bedeuten würde. Ein Vertreter der Terrororganisation Hamas bezeichnete den Plan als lächerlich und absurd. Solch eine Initiative könnte den Nahen Osten destabilisieren, sagte Sami Abu Suhri: „Jede Idee dieser Art ist geeignet, die Region in Brand zu setzen.“ Abu Suhri hatte zuvor bereits erklärt, die Menschen im Gazastreifen würden Trumps Plan nicht akzeptieren.
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