Siegener Zeitung: Paar angezeigt, weil sie gegen Palästinenser-Demo demonstrierten
Ein Beitrag von
Unglaublich: Die Polizei in Siegen hat Strafanzeige gegen vier Israel-Unterstützer erstattet, die sich zufällig am Rande einer pro-palästinensischen Demonstration getroffen hatten, berichtet die Siegener Zeitung.
Als am Sonntagabend ein Zug von 500 Demonstranten den Scheinerplatz erreichte, kamen zwei Paare, die sich vorher nicht kannten, über ihre Solidarität mit Israel ins Gespräch. Dieses spontane Zusammentreffen von vier! Personen wurde von der Polizei als nicht angemeldete Versammlung gewertet und führte zu einem Ermittlungsverfahren.
Jürgen Kleinloh aus Kreuztal und seine Frau Dawn, die sich seit Jahren ehrenamtlich in Israel engagieren, wollten sich die Demonstration anschauen und die dort getätigten Aussagen anhören. Ihre Sorge um das Wohlergehen der Menschen in Israel wurde durch den Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober noch verstärkt.
Am Rande der Demonstration trafen sie Mirjam und Jens Kemper, die ebenfalls eine tiefe Verbundenheit mit Israel teilen und während des Anschlags im Oktober in Tel Aviv waren. Die Ausreise aus Israel musste die Familie Kemper selbst organisieren. „Hätten wir auf die Hilfe unserer Bundesregierung gewartet, säßen wir vielleicht jetzt noch in Israel fest“, sagte Jens Kemper der Siegener Zeitung – „Unsere Regierung hat uns im Stich gelassen“, fügte er hinzu.
„Wir kannten uns nicht, ich erkannte die beiden aber, weil ich ihr Foto in der Siegener Zeitung gesehen hatte, in dem Bericht über ihre abenteuerliche Flucht“, sagte Jürgen Kleinloh.

Bei der Anti-Israel-Demo hörte man Sprechchöre, die die Zerschlagung des Staates Israel forderten.
Die Kempers hielten Schilder mit der Aufschrift „Hamas = Mörder“ in der Hand, um ihre klare Haltung gegen den Terrorismus der Hamas zum Ausdruck zu bringen. Als die Polizei die Gruppe nach dem Versammlungsleiter fragte, antwortete Mirjam Kemper spontan mit „Ich“, ohne sich der Tragweite ihrer Antwort bewusst zu sein. Dies führte zu einer Anzeige gegen sie als vermeintliche Versammlungsleiterin.
„Die Polizei hatte uns und andere Zuschauer gleich zu Anfang von der Demo abgeriegelt“, erklärte Jürgen Kleinloh. „Wir hatten sogar angenehme Gespräche mit ihr. Gegen Ende der Demonstration fragte ein Ordnungshüter, ob wir zusammengehörten und teilte mit, wir stellten eine unangemeldete Versammlung dar, weil wir mehr als zwei Personen seien.“
Die Ermittlungen in diesem Fall werden nun vom Polizeipräsidium Hagen übernommen.
Während die anti-israelischen Demonstranten ihre Genozid-Fantasien in Form von Parolen wie „From the river to the sea – Palestine will be free“ skandierten, wurden Bürger kriminalisiert, die der Staatsräson folgten.
Mehr NIUS:
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Mehr NIUS:
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Bis zu 35 Euro mehr! ADAC erhöht Mitgliedsbeitrag drastisch
Mehrfamilienhaus in Görlitz eingestürzt – Frau tot, zwei Vermisste
Ungarns Regierungschef Magyar will Präsident Sulyok zum Rücktritt zwingen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare