SPD-Politiker Vahrenholt: „Das Europa der Vaterländer dürfen wir nicht aufgeben“
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Am Mittwoch hat das Bundeskabinett einen neuen Gesetzentwurf zur Einbürgerung beschlossen. Statt nach acht Jahren soll es nun schon nach fünf Jahre möglich sein, deutscher Staatsbürger zu werden. Eine der Voraussetzungen dafür ist, sich zur demokratischen Grundordnung und den Werten des Landes zu bekennen. Doch was „Deutschsein“ bedeutet, darüber gingen die Meinungen beim Nachrichten-Talk „Stimmt!“ auseinander.
Für den Hamburger Linken-Politiker Bijan Tavassoli bedeutet Patriotismus, die Errungenschaften der deutschen Arbeiterbewegung anzuerkennen. Ganz anderer Auffassung ist der ehemalige Umweltsenator der Hansestadt, Fritz Vahrenholt. „Man kann auch stolz sein auf Deutschland, weil dieses Land eine großartige Geschichte und großartige kulturelle, wissenschaftliche Leistung hervorgebracht hat“, sagte das SPD-Mitglied bei „Stimmt!“.
Es sei eine verhängnisvolle Entwicklung, dass Politiker, wie etwa Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), öffentlich verkünden, mit Deutschland nichts anfangen zu können. Oder damals, als Joschka Fischer sagte, man müsse Deutschland verdünnen, und forderte: „weniger Deutsche, mehr Ausländer“.
Vahrenholt konstatiert: „Die Politik versucht, uns das Deutschsein auszutreiben.“ Dabei gebe es keine Nation um uns herum, die nicht stolz auf ihr Land ist.„Ich glaube, dass wir gut daran tun, uns zu Deutschland zu bekennen. Das Europa der Vaterländer dürfen wir nicht aufgeben.“
Die ganze Folge „Stimmt! Der Nachrichten-Talk“ gibt es hier:
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