Studenten-Vertretung geht auf die Barrikaden: „Statue muss zurück in die Mitte unseres Campus“
Die Uni Flensburg hat einen fast 70 Jahre alte Frauenstatue aus dem Foyer verbannt – und gegen ein Fragezeichen in Regenbogenfarben ersetzt. Dagegen kämpft jetzt die Studentenvertretung AStA – sie fordert vehement: „Die Statue muss zurück in die Mitte unseres Campus!“
Weil sich Studentinnen angeblich „unwohl“ oder auf ihre Gebährfähigkeit reduziert fühlen könnten, hatte die Gleichstellungsbeauftragte die Statue kurzerhand entfernt.
„Katastrophal“, nennt das Alina Jacobs aus dem AStA-Vorstand, wenn die „Darstellung von Weiblichkeit an unserer Universität nun vollständig von der Interpretation des Gleichstellungs- und Diversitätsausschusses abhängig ist“. Sie hätte mit vielen Kommilitoninnen gesprochen, die entsetzt auf die Entfernung der Statue reagiert hätten.
Die Studenten haben deshalb nun eine Petition gestartet.

Vorstand der Flensburger Studentenvertretung
„Zum Schutz der Kunstfreiheit an unserer Universität“, wie Janko Koch aus dem AStA-Vorstand sagt. Und weiter: „Wir dürfen diese willkürlichen Entscheidungen seitens des Präsidiums in puncto Besetzung des Audimax und dem jetzigen Verschwinden der Statue nicht dulden.“ 800 Menschen haben bereits unterzeichnet, dass sie die Statue zurückhaben und so die Kunstfreiheit schützen wollen.
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