Unbezahlbare Wahlkampf-Bilder: Donald Trump verkauft Pommes bei McDonald’s
Ein Beitrag von
Donald Trump hat Wahlkampf bei McDonald’s gemacht und in einer Filiale im US-Bundesstaat Pennsylvania Pommes verkauft. Die Aktion war ein Seitenhieb auf seine demokratische Rivalin Kamala Harris.
„Ich wollte das schon mein ganzes Leben lang machen. Und jetzt mache ich es“, sagte der 78-Jährige vor seinem Besuch in einer Filiale in Feasterville-Trevose. Nach der Ankunft zog Trump sein Jackett aus und legte sich eine Schürze um. In die Küche ließ er sich die Fritteuse zeigen, frittierte Pommes und verkaufte sie am Fenster des Drive-through-Bereichs des Restaurants. Dabei hatte der ehemalige US-Präsident sichtlich gute Laune, quatschte mit McDonalds-Mitarbeitern und Kunden am Drive-Through-Fenster – während sich draußen Tausende Trump-Fans versammelt hatten.

Die Kunden waren hocherfreut, von US-Präsidentschaftskandidaten Trump bedient zu werden.
Trump hat Harris eine lange Nase gezeigt
Kamala Harris hatte im Wahlkampf angeben, während des Studiums über den Sommer bei McDonald’s gearbeitet zu haben. Trump bezweifelte das in seinem Wahlkampf immer wieder, Harris legte bislang keine Beweise vor.
Nun sind in den USA etwa 850.000 Mitarbeiter in den Filialen von McDonald’s beschäftigt, jeder achte Amerikaner soll irgendwann in seinem Leben mal dort gejobbt haben. Im Kern geht es aber darum, Harris, die Trump ein ums andere Mal der Lüge bezichtigt, eine lange Nase zu zeigen und ihrer Behauptung, die eine eher nicht vorhandene Volksnähe vortäuschen soll, mit echter Action zu begegnen. Trump ist zwar Milliardär und schon mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen, scheint aber, anders als Harris, einen authentischen Draht zum amerikanischen Bürger zu haben.
„Ich werde ihr Blumen schenken. Vielleicht auch ein paar Pommes.“
Er könne das den ganzen Tag machen, meinte ein gutgelaunter Trump zu den Angestellten, er käme gern nochmal wieder. Mit dem Wahlkampf-Gag in Pennsylvania, dem wichtigsten der umkämpften Swing States, hat Trump einen Volltreffer gelandet. Die Bilder von ihm in Schürze gingen viral, bei TikTok zählte man 500.000 Likes, nur eine Stunde nachdem Trump das McDonald’s-Video gepostet hatte.
Gegenüber anwesenden Journalisten scherzte Trump, er habe jetzt 15 Minuten länger bei McDonald’s gearbeitet als Harris. Angesprochen auf den 60. Geburtstag der Demokratin sagte er: „Alles Gute zum Geburtstag Kamala. Ich denke, ich werde ihr ein paar Blumen schenken, vielleicht auch ein paar Pommes.“

In der McDonald's-Filiale entstanden einmalige Bilder für Trumps Wahlkampf.
Harris stößt christliche Amerikaner vor den Kopf
Derweil leistet sich Kamala Harris, die gestern ihren 60. Geburtstag feierte, einen Fehltritt nach dem anderen. Kürzlich behauptete sie, beim „Sturm auf das Kapitol“ am 6. Januar 2021, einige Sicherheitskräfte seien damals getötet worden (was nicht wahr ist, die einzige Tote an jenem Tag war eine Frau, die mit der Menge ins Gebäude geströmt war). Dann beschied sie bei einer Wahlveranstaltung einem frommen Christen, der „Jesus ist der Herr!“ gerufen hatte, er sei auf der falschen Veranstaltung, was bei religiösen Amerikanern nicht gut ankam. Und einen Mann, der Israel einen „Genozid“ vorwarf, respektiere sie, schließlich sei seine Behauptung „real“.

Kamala Harris hatte am Sonntag Geburtstag, ihre Mitarbeiter überraschten Sie mit goldener Deko.
Harris wirft Trump nun häufiger sein fortgeschrittenes Alter (78) vor, während sie zum stetigen geistigen und körperlichen Verfall Joe Bidens (81), der schließlich immer noch Präsident ist, nichts zu sagen hat. Es läuft nicht gut für Kamala Harris, der Hype ist vorbei. Aktuellen Umfragen zufolge liegt Trump in den entscheidenden Swing States vorn.
Mit den weltfremden Projekten der Linken an Ost- und Westküste können die meisten Amerikaner nichts anfangen. Ein Präsident, der ihnen die braune Papiertüte mit den Burgern durchs Autofenster reicht, kommt bei ihnen besser an. Der 5. November wird es zeigen.
Mehr NIUS:
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Mehr NIUS:
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Hamburg: Gewalt-Eskalation in Hochhaussiedlung – ein Toter
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen wegen Körperverletzungs-Vorwürfen
Bis zu 35 Euro mehr! ADAC erhöht Mitgliedsbeitrag drastisch
Mehrfamilienhaus in Görlitz eingestürzt – Frau tot, zwei Vermisste
Ungarns Regierungschef Magyar will Präsident Sulyok zum Rücktritt zwingen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare