Unfall bei „Ironman“-Triathlon in Hamburg: Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß
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- Der Fahrer eines Kameramotorrads beim „Ironman“ in Hamburg ist nach einem schweren Zusammenstoß verstorben.
- Das Motorrad und ein Radfahrer krachten bei der Veranstaltung ineinander - Letzterer wurde schwer verletzt.
- Die ARD brach die Live-Übertragung aufgrund des Vorfalls ab.
Beim „Ironman“-Triathlon in Hamburg ereignete sich ein schrecklicher Unfall, als ein Kameramotorrad mit einem Radfahrer frontal kollidierte. Der Crash ereignete sich am Sonntag um 8.45 Uhr im Hamburger Stadtteil Spadenland auf dem Gauerter Hauptdeich. Der Motorradfahrer erlag seinen Verletzungen, während der Radfahrer schwer verletzt wurde.
20 Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, und die Polizei sperrte den betroffenen Streckenabschnitt. Laut Sportschau gab es drei Schwerverletzte. Polizei-Einsatzleiter Curt Wenzel bezeichnete die Situation als tragisch für eine so große Sportveranstaltung.
Das Rennen wurde trotz Unfall fortgesetzt
Nur neun Athleten konnten das Rennen normal fortsetzen, während alle anderen Teilnehmer hinter der Unfallstelle pausieren mussten. Das Rennen stand kurz vor dem Abbruch, und es wurde überlegt, die Strecke zu verkürzen. Trotzdem wurde das Rennen fortgesetzt und die Ironman-Strecke nicht gekürzt. In der zweiten Runde des Radrennens mussten die Fahrer vor der Unfallstelle absteigen, ihre Räder über einen Deich schieben und von dort aus das Rennen fortsetzen.
Jan Frodeno (41), Olympiasieger und Weltrekordhalter, nahm ebenfalls an dem Rennen teil, seinem ersten Ironman-Rennen seit fast zwei Jahren. Es wurde berichtet, dass Frodeno den Wettkampf wahrscheinlich nicht beenden möchte, da er sich nicht vorstellen konnte, „mit einem fröhlichen Gesicht ins Ziel in der Innenstadt von Hamburg zu laufen". Die ARD stellte die Live-Berichterstattung daraufhin ein.
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