Weimer Media Group: Jetzt steht auch noch ein Verdacht auf Bilanzfälschung im Raum
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Nun auch noch Bilanzfälschung? Erhebliche Diskrepanzen – es geht um mehrere hunderttausend Euro – zwischen zwei Jahresberichten legen den Verdacht auf Bilanzfälschung nahe. Das berichtet das Online-Medium Achgut.com.
Das Online-Medium spricht von einem „brisanten Verdacht“ gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und die von ihm mit seiner Frau geführte Weimer Media Group GmbH. Laut dem Medium „legt die Bilanz 2022 der Weimer Media Group GmbH den Verdacht einer strafbaren unrichtigen Darstellung der Verhältnisse nahe“.
Begründung: Im veröffentlichten Jahresabschluss 2022 wies die Weimer Media Group laut Achgut.com „durchaus ziemlich gute Zahlen“ aus – etwa 540.506 Euro Gewinn, 878.579 Euro Eigenkapital und 1,23 Millionen Euro Forderungen.
„Sehr hohe Abweichungen“
Jedoch enthält der Jahresabschluss 2023 auch die Vorjahreswerte – und diese widersprechen den früheren Angaben erheblich. Demnach betrug der tatsächliche Gewinn 2022 nur noch 224.355 Euro, das Eigenkapital nur 562.429 Euro, die Forderungen nur 754.892 Euro.
Hinsichtlich der Diskrepanzen heißt das: „Die Weimers haben den Jahresüberschuss für 2022 um 316.150,85 Euro (= 141 Prozent) sowie das Eigenkapital ebenfalls um 316.150,85 Euro überhöht angegeben. Die Forderungen sind sogar um 476.392,72 Euro zu hoch ausgewiesen.“
Keine Bagatelle: „Angesichts der sehr hohen Abweichungen lässt sich ein einfaches Buchhaltungs-Versehen wohl ausschließen.“
Eine Strafanzeige wegen möglicher Bilanzfälschung nach § 331 HGB liegt der Staatsanwaltschaft München II vor. Das mögliche Strafmaß beträgt bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.
Zu den Vorwürfen und ihrer rechtlichen Bewertung wollten sich Wolfram Weimer und seine Frau laut Achgut.com nicht äußern.
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