„Wenn sie etwas nicht kann, ist es organisieren“: Gregor Gysi glaubt nicht an Wagenknecht-Partei
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Linken-Politiker Gregor Gysi hat in der Sendung „Markus Lanz“ seine Bedenken gegenüber den Plänen seiner Noch-Parteikollegin Sahra Wagenknecht geäußert, eine eigene Partei zu gründen. Er ist überzeugt, dass ein solches Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt sein wird.
Gysi, der die Linke lange Jahre im Bundestag repräsentierte, möchte gegebenenfalls Sahra Wagenknecht von ihrem Gründungs-Vorhaben abbringen. Der 75-Jährige glaubt nicht an einen Erfolg einer neuen Partei: Wagenknecht könne möglicherweise bei der Europawahl und den Landtagswahlen im Osten erfolgreich sein, aber nicht bei der Bundestagswahl 2025.
Die ehemalige Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht, zieht die Gründung einer eigenen Partei in Erwägung, was zu Spannungen innerhalb der Linken führt. Gysi, der Wagenknecht seit vielen Jahren kennt, zweifelt an ihrer Fähigkeit, eine Partei zu organisieren: „Wenn sie etwas nicht kann, ist es organisieren“. Er erinnerte an seine eigenen Erfahrungen bei der Gründung der PDS und den Herausforderungen, die damit verbunden waren.

Gregor Gysi, Politiker der Partei Die Linke
Gysi betonte auch, dass er weiterhin für die Linke kämpfen werde, sollte Wagenknecht ihren Plan durchziehen. Er äußerte jedoch auch seine Bedenken gegenüber Wagenknechts politischen Ansichten und kritisierte ihre Haltung gegenüber der AfD und anderen Parteien. „Wenn du versuchst ein bisschen AfD, ein bisschen Ludwig Erhard im Sinne von CDU, ein bisschen links zu sein, das läuft nicht“, sagte er.
Abschließend sprach Gysi über die Herausforderungen der Politik in Deutschland und betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Gysi analysierte: „Ich habe immer gesagt: Die Politiker sagen nicht immer alles, weil es nicht um Wahrheiten, sondern um Mehrheiten geht.“
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