Zurück aus dem Urlaub: Klima-Chaoten der „Letzten Generation“ wollen Hauptstadt lahmlegen
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Die Urlaubszeit ist vorbei, jetzt planen die Klima-Chaoten wieder Deutschlands Straßen zu besetzen und Autofahrer zu nerven.
Die Mitglieder der „Letzten Generation“ wollen ab dem 18. September wochenlang die Hauptstadt lahmlegen. Zunächst plant die Gruppe am 15. September am globalen Klimastreik von „Fridays for Future“ teilzunehmen. Dann sollen nach dem Wochenende Straßenblockaden folgen, heißt es in internen Chats, über die der Tagesspiegel berichete. Es gehe darum, einen Wendepunkt in der Klimapolitik herbeizuführen.
„Wir haben kein Enddatum für diese Protestphase“, schreiben die Klimaaktivisten. Die „Letzte Generation“ hat dazu einen dezidierten Plan für die Teilnahme an den Blockaden ausgearbeitet, um die Proteste über mindestens drei Monate bis mindestens Mitte Dezember fortsetzen zu können – also kurz vor Weihnachten.

Die Umweltgruppe Robin Wood protestiert am Freitag auf dem Odeonsplatz gegen die IAA
Am Dienstag eröffnet Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München. Auch hier werden zahlreiche Protestaktionen und Störungen erwartet. Für Sonntag ist eine Großdemo mit dem Namen #blockIAA von 38 Verbänden und Organisationen geplant.
Die „Letzten Generation“ fordert von der Bundesregierung die Einberufung eines Gesellschaftsrats, der Vorschläge erarbeitet, damit Deutschland bis 2030 klimaneutral wird. Als Sofortmaßnahmen soll es ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde und ein Neun-Euro-Ticket für Bus und Bahn geben.
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