Julian Reichelt über einen möglichen US-Schlag im Iran: „Alles deutet auf einen massiven Angriff hin, um das Regime zu Fall zu bringen“
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Eine Eilmeldung platzt in die NIUS-Live-Sendung: Laut CNN und CBS ist das US-Militär ab Samstag bereit für einen potenziellen Angriff im Iran. NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt sagt: „Alles deutet auf eine massive Attacke hin mit dem Ziel, das brutale islamistische Regime zu Fall zu bringen.“
Die amerikanischen Streitkräfte haben in der nahöstlichen Region die größte Luftstreitmacht seit dem Irakkrieg zusammengezogen, allein 85 Tankflugzeuge sind vor Ort. Machen die USA jetzt doch ernst mit der Zusicherung an die aufständischen Iraner, Hilfe sei auf dem Weg?
„Millionen Menschen wollen keine islamistischen Endzeit-Fanatiker“
NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt erinnert an Trumps Hilfeversprechen, seitdem tausende, vielleicht zehntausende Iraner vom Mullah-Regime abgeschlachtet wurden. „Millionen Menschen wollen keinen Islamismus, keine islamistischen Endzeit-Fanatiker“, so Reichelt. Sie hätten sich oft erhoben, doch die Proteste seien immer wieder niedergeschlagen worden. Nun müsse man das Wort „Regime Change“ in den Mund nehmen. Es werde auf jeden Fall „ein spannendes Wochenende“, besonders für den religiösen Anführer Ayatollah Ali Khamenei, der sich wohl nun in den tiefsten Bunker verkriechen werde, den er finden könne.
„... das Regime in einen Schockzustand versetzen“
Reichelt sagt, die Amerikaner würden nun wohl auf die Shock-and-awe-Strategie setzen, also auf die totale Überwältigung des Feindes durch Angriffe aus der Luft. Hunderte, gar tausende Luftschläge, konzentriert auf einen sehr sehr kurzen Zeitraum, würden das Regime in einen Schockzustand versetzen und den Aufständischen die Möglichkeit geben, möglicherweise das Regime zu überwältigen.
Die Formulierung „größte Luftstreitmacht seit dem Irakkrieg“ sei aber natürlich „kein glückliches Omen“, vielmehr löse sie „bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl aus“. Es gebe aber viele Unterschiede zu den Ereignissen von 2003 und später. Apollo-News-Chef Max Mannhart machte darauf aufmerksam, dass der Sturz des Mullah-Regimes eine gute Nachricht für die ganze Region wäre.
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