Max Mannhart über die Kanzlertausch-Gerüchte in der CDU: „Man möchte Friedrich Merz leiden sehen“
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Bundeskanzler Friedrich Merz verbittet sich Kritik, meint, wir müssten die „sehr deutschen Reflexe des Schlechtredens“ hinter uns lassen. Den großen, plötzlichen Befreiungsschlag werde es nicht geben. Max Mannhart, Chefredakteur von Apollo News, sieht darin die „absolute Hilflosigkeit“ des Kanzlers.
Max Mannhart meldet Zweifel an Merz’ Aussage an: „Es liegen nicht die besten Jahre hinter uns.“ Wirtschaftlich seien die 2010er-Jahre, obwohl die Botschaften des Untergangs schon am Firmament zu sehen gewesen seien, „eine Zeit des Wohlstands, eine goldene Zeit“ gewesen. „Auf absehbare Zeit könnte das die beste Zeit sein, die dieses Land erlebt hat.“
Was die Kanzlertausch-Gerüchte angeht, sagt Mannhart: „So einfach ist es dann doch nicht.“ Das Problem sei nicht nur die Person Friedrich Merz, sondern vor allem die sogenannte Brandmauer. Auch kein anderer Kanzler könnte mit dieser SPD die notwendigen Reformen durchziehen. Kanzler Merz durch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zu ersetzen, „würde gar nichts bringen“, weil auch dann kein Richtungswechsel vollzogen würde.
Merz allein die Schuld zuzuschieben, zeige auch die „Feigheit in der Union“. Mannhart glaubt, die Kanzlertausch-Gerüchte dienen vor allem dazu, „einen gewissen Sadismus zu befriedigen“. Dahinter stehe „die geballte Faust in der Tasche. Man möchte Friedrich Merz leiden sehen.“
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